2071 Páty, Dobogó u. 1040/6
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schumicky@t-online.hu
Wechselbeziehungen
1980
Abitur in der deutschen Gliederung des Eötvös József Gymnasium, Budapest
1980-81
Wehrpflicht in der ungarischen Arme, Drachenflugzeug- und Betriebsverwalter
1981-87
Budapest Technische Universität, Maschinenbauengineering Hand, Zuflusslehrstuhl,
Diplomaufsatz: Prüfungsverfahren der Reinigung von Schlauchdurchschlagen
1987-88 Terranova Werke der landesweiten Erz- und Mineralgruben (Ausarbeiten der Technologien für Durchschlag und Nutzung der Pulver)
1988-89 Kontrax kleine Genossenschaft, Engineer-Geschäftsmann und Technischer Entwickler
1989-1996 Selbstständiger Berater in spirituellen/geistigen Fragen
1991-93 Der Verantwortliche des Integrationsprogramms der deutschen Regierung
1992-96 Büroleiter des Phare Programms des Volkswohlständigen Ministeriums und der Managerorganisation des ungarischen Malteser Caritasdienstes
1990-96 Operative Leitung des Malteser Caritasdienstes;
1992 sowie Hauptsekretär ab 1992
1996-98 Marketing Manager & der Bank Systems & Services GmbH
1998-99 Marketing Manager der Interelektronic GmbH
2000-2008 kommerzieller Direktor der Interelektronic GmbH
1998-2012 Präsident der Stiftung für die Entwicklung von Páty
von 1998 Stifter und Manager des Sch-PS GmbH
von 2001 Gründer und Mitglied des ÉRME (Értékmegőrző Egyesület, Keresztény Üzletemberek Klubja, (der Club setzt sich ein, für die Einhaltung von christlichen Werten in der Wirtschaft), später Manager der ÉRME GmbH
1993-98 und von 2012 Vertreter des Außenministers mit diplomatischem Status im Karpatenbecken in der Ukraine
von 2013 Präsident des TEGYA („Tégy a Pető Intézet Gyermekeiért!“ - „Mach für die Kinder des PetőInstitute!“)
Ich danke Gott für die Treffen mit den im Weiteren erwähnten Menschen.
Ich konnte von jedem einzelnen etwas lernen und sie wurden zu Zeugen meines Lebens. Sie haben mir dazu verholfen, das ich heute dort stehe wo ich in meinem Leben stehe.
Er ist der Mann, den man nicht lange vorzustellen braucht. Es ist unmöglich aufzuzählen,was er im Rahmen des Malteser Hilfsdienstes und auch ausserhalb für Flüchtlinge, Kranke und Bedürftigen getan hat. Ich kenne ihn seit meinem vierten Lebensjahr,seit dem er zum ersten mal in der Gemeinde Zugliget erschien. Ich möchte zwei Sachen aus der seit der vergangenen Zeit hervorheben. Als erstes,dass er mir gezeigt hat, dass man all das Gute,was man bekommen hat auch weitergeben soll. Es reicht nicht,wenn man seinen Glauben in sich alleine erlebt, dessen Freude und Kraft sollte man mit so vielen anderen, wie nur möglich ,teilen ,so,dass es auf dieser Weise vervielfacht werden kann. Das andere ist, dass man die Nächstenliebe lehrt,da unser Glauben durch unsere Taten verwirklicht werden. Papst Franziskus sagte auf einem Treffen der römischen Diözese im Juni 2O13 :”Seid Hirte,die nach Schafen riechen! Seid wirklich wahr,wo ihr lebt und arbeitet! Schliesst euch nicht in eure Kirchgemeinde ein! Die Umstände haben sich verändert. Die 99 Schafe sind heute nicht mehr im Stahl, nur noch eins! Geht brav nach den 99 Schafen hinterher! Natürlich ist es einfacher mit einem Schaf zu Hause zu bleiben und sein Fell nur kämmen!” Pfarrer Kozma war für mich so ein” nach Schafen riechender Hirt”. Interessanterweise habe ich von ihm, von dem Pfarrer gelernt,dass man nicht wegen des Pfarrers Worten in die Kirche geht,sondern wegen des eigenen Glaubens. Er brachte uns bei, dass wir selbst die Kirche sind und wir können es verwirklichen.
Als ich 1984 auf eine Pilgerfahrt nach Lourdes ging, sprang sie mir im Tor ihres Schlosses in Arnsberg Höhlinghofen um den Hals. Als Erklärung dafür, zeigte sie mir ein Bild,das in Zugliget aufgenommen wurde und auf dem ich während der Heiligenmesse einer atmungsgelähmten Kranken bei der Beatmung Hilfe leiste. Sie betet mit Baron Hereeman, dem damaligen Sekräter der deutschen Malteser hinter mir. Laut ihr, betet sie gerade dafür,dass sie auch einmal so einen Helfer findet,wie der Mann,der gerade vor ihr steht. In kürzester Zeit wurde sie meine Ersatzmutter. Sie teilte mir die Aufggabe zu,dass ich Pfarrer Kozmas Sekräter bei der operativen Leitung des Malteser Hilfsdienstes wurde. Diesen Ruf verdanke ich die entscheidensten sechs Jahre meines Lebens. Ich habe von Frau Csilla gelernt immer zu Konflikten zu stehen und sie zu lösen.Als unsere Beziehung einige Monate lang sich verschlechtete, weil ich in einer finanziellen Situation sturr meine Meinung vertrat,da war sie es, die mich nach Monaten zu sich nach Deutschland rief. Ohne was zu sagen, schaute sie mir in die Augen und sagte” Szepi, Sie hatten recht.” Sie hat mir gelehrt, dass man nach einer tiefen Wunde und sehr langer Zeit, sich erneut ansprechen und die Beziehung retten kann. Sie war eine wahrhaft charismatische Person. Sie sprach mehrere Sprachen, kannte sich überall in der Welt aus, war im internationalen Leben sehr erfahren. Sie war eine aufgeschlossene und tolerante Person. Da ihre Familie zu den besten deutschen Familien gehörte, standen ihr die Tore der wichtigsten Plätze stets offen. Sie nahm dies jedoch alles sehr natürlich. Ihr gelang es, die bedeutendsten Entscheidungsträger auf natürlichste Weise,ganz wie einfache Menschen an zu sprechen, und so gewann sie jedermanns Vertrauen. Für mich bleibt es beispielhaft, wie sie schon schwer erkrankt, sich noch immer anderen zuwandte und widmete.
Sie war die Vizepräsidentin des ungarischen Malteser Caritasdienstes, ich habe sie durch Csilla von Boeselager kennengelernt. Sie war eine sehr kluge Person und hatte eine phantastische denkweise. Sie war voller Gegensätze, mit ihrer 2O Dioptrie Brille war sie die beste Fasanen Jägerin,die ich je getroffen habe. Sie war ein fröhlicher Mensch mit viel Humor, die ihre Tage teilweise,wie ein Aristokrat im Mittelalter lebte, anderseits wegen der Aussiedlung in den 5Oer Jahren im Lager den Karottensammlerwettbewerb gewann. Als ich auf einem Empfang voll mit Grafen und Baronen schüchtern in der Ecke stand, da führte sie mich mit solcher Zuversicht und grösster Natürlichkeit in die Gesellschaft ein, dass sie mir beibrachte, dass ich immer zu den,was ich erreicht habe stehen kann, ganz egal in welcher Gesellschaft. Mir wurde klar,dass es keine fremde Gesellschaften gibt,wenn man die Personen ehrlich ansprechen traut. Leider starb sie sehr jung. Mit ihrem Sohn, Georg Twickel halte ich seither Kontakt. Seine Braut hat von meinen Kindern ungarisch gelernt. Unsere Freundschaft hält immernoch, wir kämpfen gemeinsam für verschiedene Wohltätigkeiten nach den Werten seiner Mutter.
Die ostdeutsche Flüchtlingspolitik brachte sehr viele neue Konntakte in mein Leben. Einer davon ist die Bekanntschaft mit Wolfgang Wagner. Als es sich nach ein Paar Wochen heraustellte, dass es hier nicht nur um eine in kurzer Zeit durch ein Paar gutmütige, hilfsbereite jungen Helfer lösbare Situation handelt, dann hat der deutsche Malteser Hilfsdienst ihn nach Ungarn geschickt um die Leitung des Flüchtlingslagers zu übernehmen. Er hatte damals schon viel Erfahrung im Katastrofendienst und war ein erkannter und erfahrener Fachman. Er ist ein Mensch mit tiefster Glaube, der ohne Umschweife denkt und formuliert. Das hat mir sofort angetan. Man konnte ihn nur bewundern. Auf seinen Wunsch hat die ganze Lagerleitung immer gemeinsam gespeist. Während so ein Mittagessen bat ihn der ostdeutsche Bootschafter einen Wohnwagen auf dem Hof der Kirchgemeinde aufstellen zu dürfen, wo es ihm möglich wäre die Flüchtlinge zum Rückkehr in die DDR zu überreden. Er verbot dies sofort, um das Vertrauen der Flüchtlinge nicht zu verlieren.Der Wohnwagen wurde letztendlich ausserhalb des Kirchhofes aufgestellt, worauf die Flüchtlinge die Propagandeschriften für den Rückkehr verbrannten. Dies war ein sehr gefährliches und hemmungsloses Verhalten,was leicht zu einer Tragödie hätte führen können. Wolfgang konnte dann durch sein persönliches Auftreten den Zorn der Flüchtlinge mindern. Er strahlte Liebe und Entschlossenheit aus. Unsere Freundschaft hält Heute noch.
Er ist einer der Gründer des ÉrMe Geschäftsnetzes. Als wir uns kennengelernt haben, war er der stellvertretender Direktor für Strategie bei der Firma Westel. Von einem Mann solcher Position würde niemand denken, dass er im christliche Geist über Geschäfte denkt , geschweige denn ,dass er auch noch ein christliches Verbindungsnetz zu stande bringt. Wie man weis, ist er sehr schwer mit Menschen so hoher Position Kontakt zu haben. Ganz egal worum ich ihn gebeten habe, er nahm sich immer die Zeit und Mühe um mir zu zuhören. Er ist ein bescheidener und offener Mensch, der mit seinem grossen Wissen seine Gemeinde sehr berreichert.
Ein Gründer des ÉrMe Netzes. Er war der stellvertretender Geschäftsführer , später Direktorpräsident der Vízművek(Wasserwerke). Er ist Fachmann für Wasser -und Abwasserbehandlung, vielen ist es jedoch nicht bekannt,dass er neben sein Wirtschaftsdiplom auch ein ein Architekt ist. Als es auf der Budakeszi Strasse die Wasserleitungen ohne Strassenabriss ausgewechselt werden mussten, hat er , hinsichtlich seiner technischen Fachkenntnisse und mit gezielten Fragenstellung an die Fachmänner, die unmöglich scheinende Aufgabe gelöst. Als man ihn zum Direktor ernannte, wurde ihm Aufgabe erteilt 3OO Leute zu entlassen um die Firma kosteneffektiver zu machen. Er fragte,was die Aufgabe sei. Soll er die 3OO Leute entlassen oder die Firma kosteneffektiver machen? Die Antwort darauf war natürlich die letztere. Er begann den Wasserverbrauch grosser Firmen und Bäder zu kontrollieren, womit er den unkontrollierten Wasserverbrauch hindern konnte. So erlangte er pluss Gewinn, wodurch er die 3OO Arbeitsplätze retten konnte.
Er war Geschäftsleiter der Firma Compaq Ungarn als wir uns kennenlernten. Ein Mann mit starken Händen. Wenn man seine eigene geschäftliche Kämpfe mit ihm durchgekämpft hat,dann konnte man sich sicher sein, dass er sich auch immer an das Vereinbarte halten werde. Als er sich vor seiner Hochzeit taufen liess,luden wir ihn ins ÉrMe Geschäftsnetz ein. Er ist seitdem ein engagierter Mitglied. Egal um was für eine Aufgabe es sich im Wirtschaftsleben handelt, er ist immer bereit und nimmt sich die Mühe um nach zu schauen, ob er im Netz die geeignete Person für die Aufgabe findet, sei es ein Spediteur, Anbieter oder Kaufer. Er nimmt sich immer die Zeit um zu versichern, wie die von ihm gewählte Firma die Dienstleistungen auch ausführt. Er erkannte,dass er vielen Menschen helfen kann, indem er ihnen einfach eine Möglichkeit gibt.
Wenn Laci körperlich ein gesunder Mann gewesen wäre, dann wäre er meiner Meinung nach sicherlich ein Zigeunerwoiwode geworden. Er hatte ein Gespühr dafür,wie man Menschen anspricht, mobilisiert und leitet. Er war ein Uhrtalent. Wir haben uns gegenseitig während den Jahren erzogen. Ich betrachtete ihn nie als einen Kranken. Er lebte unter schweren Bedingungen, überschritt jedoch mit seinen Fähigkeiten seine körperliche „Behinderungen”. Er war eine charismatische Person mit erstaunlichen Organisationsfähigkeit. Wenn er ein Ziel vor den Augen hatte, und dafür Unterstützer suchte, dann konnte keiner ihm nein sagen. Er organisierte Fernsehsendungen, Radiointerviews. Bezüglich des Rehabilitioninstituts in Baba Strasse war er derjenige,der immer gefragt wurde, jedesmal, wenn er sprach, dann hatte die Angelegenheit immer eine handfeste Wirkung.
Wenn jemand Kinder in der Pubertät hat,dann weis man,dass man am besten jemanden suchen soll,auf den die Kinder hören,einen Ermittler,der zwischen Eltern und Kinder vermitteln kann. Für mich waren die Schuleks diese Personen. Sie waren prägende Persönlichkeiten in der Zugligeter Kirchgemeinde. János hat den Altar und die Bänke entworfen, seine Frau hat auch sehr viel für die Gemeinde getan. Wir standen uns wegen den Jugendaktivitäten der Gemeinde sehr nahe. Ich habe mir dieses 15 Jahre älteres Paar instinktiv ausgesucht. Mit János hatte ich die Möglichkeit meine Geometriekenntnisse zu verbessern, ein Fach, in dem ich ziemlich schlecht da stand. Er und seine Frau kamen mir mit solch einem Vertrauen entgegen,dass es mir gelang meine Probleme in der Pubertät zu lösen,sei es ein Formel in Mathematik oder in der Liebe. Ich denke bis heute noch mit viel Dankbarkeit an sie.
Er war Geschäftsführer der Interelektronik GmBH., der Mann, der mich von meiner früheren Arbeitsstelle zu sich eingeladen hat. In ihm traf ich auf eine Person, die meine karitativen Aktivitäten neben meiner Arbeit akzeptieren und schätzen wusste. Er stand immer neben mir, selbst dann,wenn diese Aktivitäten sehr viel Zeit in Anspruch nahmen. Als es in der Oblast in Transkarpatien 1998 Hochwasser gab, war er es, der innerhalb sehr weniger Zeit in seiner Firma 5OO.OOO Ft.sammelte um dort ein Haus aufbauen zu können. Daraus ist das Projekt „1 Firma-1 Haus” entstanden und als Folge darauf meldeten sich 22 Firmen um Hauser für die Bedürftigten bauen zu lassen. Er war der Katalisator dieses Projektes. Später, um die Oblaster weiter zu unterstützen, erlies er die Bildungskosten der erst besten zehn ECDL Prüfungskandidaten. Er war immer in allem ein Partner. Er verstand es, dass wir Unternehmer mit unserem Gewinn und Möglichkeiten den Bedürftigten dienen sollten.
Er war Präsident der BKV und einer der Gründer des ÉrMe Geschäftsnetzes. Viele könnten sich nicht vorstellen, dass ein verpflichteter christlicher Mensch in der Zeit zwischen 1993-2OO6 an der Spitze der Öffentlichen Verkehrsfirma Budapest BKV stehen konnte. Er war ein Mann, der über mehrere Diplome verfügte und mehrere Sprachen sprach, hochintelligent, den man nicht so leicht irre führen konnte. Als leitender Manager kämpfte er mit allen Mitteln gegen die Korruption. Beim Bau der U-Bahnlinie gewann den Tender immer wieder die selbe Firma,weil das Bewerbungsschreiben falsch herausgearbeitet war. Er war der jenige,der die Firmen,die verloren hatten, durch geheime ein Geheimeinschreiben die Firmen verteidigte,die verloren hatten. So konnten sie gewinnen. Während der Elektrizitätstenders konnte man ihm durch einen einzigen, doppelt so hohen Preisangebot auch nicht fehlführen. Er hat den Tender annuliert und konnte am Ende die Strassenbahnen für einen Preis, der fast die Hälfte des ursprünglichen betrug, bekommen. Er ging niemals auf Kompromisse ein, war immer ein engagierter Leiter,der immer den Mut hatte die schon versteinerte Gepflogenheiten zu ändern.
Er war der Leiter des staatlichen Herzkrankenkenhauses in Balatonfüred für eine sehr lange Zeit. Auch während seiner Pension wollte er noch was nützliches machen. Er wandte sich an dem Hilfsdienst ,um sein Wissen und seine Kontakte im Geiste des Malteser Hilfsdienstes nutzbar machen zu können. Er war ein sehr gebildeter Mann, der stets sehr klare Gedanken hatte. Unermüdlich half er den Menschen und bildete sich selbst weiter. Er ist der Author der Trilogie” Berichtet über die Wahrheit!” In diesem Werk schreibt er wie Ungarn seit 1848 bis zu den heutigen moralischen und wirtschaftlichen Verhältnissen gelang. Ich kann es nur jeden empfehlen es zu lesen, es ist eine sehr lehrreiche Lektüre mit wertvollen Gedanken. Sein Beispiel zeigt uns, dass man das Wissen ,was man in all den Jahren erreichte, auch in späterem Alter nutzbar machen kann. Dienst der Menschheit ist in jedem Alter unsere Pflicht.
Mit zwanzig Jahren meldete er sich während der Revolution in Rumänien beim Hilfsdienst um als Motorradpolizist bei den Hilfskonvoys durch die Stadt Budapest helfen zu können. Wir verdanken ihm die Würde der Malteser Veranstaltungen, wo er immer die Ehrenwache stellt. Nebenbei leistet er immer viel karitative Arbeit. Während der Überschwemmungen in Székelyföld half er den rumänischen Polizisten , zum Staunen vieler. „Er ist ein national unabhängiger Mensch, der schon in Rente sein könnte, trotzdem forscht und kämpft er unentmüdlich gegen die Korruption. Seine Berufsliebe ist für mich beispielhaft.
1987 heiratete ich das Mädchen, das ich bis heute als Gottes Geschenk betrachte. 1989 als wir unser zweites Kind erwarteten und auf dem Heimweg aus unserem Urlaub waren und uns das Flüchtlingslager in Zugliget erwartet hat, musste ich mich sofort bereit stellen. Sie hatte kein schlechtes Wort zu sagen. Die Aufgaben kamen ständig nacheinander, dies verlangte immer mehr Zeit und Arbeit von mir. Kein einziges schlechtes Wort verlies ihr Mund, obwohl sie immer wieder ein neues Kind erwartete. Bis 1995 war ich jedes Wochenende im Inn-und Ausland beschäftigt. Wenn es erforderlich war, begleitete sie mich mit den Kindern, wenn es nötig war, dann hat sie mir ausgeholfen. Sie ist mein Partner und hat mich immer bei allem unterstützt. Ohne sie hätte ich die Arbeit für den Hilfsdienst nicht machen können. Gott sei Dank, die vielen Reisen hatten auch auf die Kinder einen guten Einfluss gehabt. Mir gelang es den Kindern zu zeigen, wie wichtig es ist zu dienen. Jetzt machen sie solche Aufgaben schon selbstständig .
Er war Mitglied des Gebetkreises der Männer in Zugliget. Er verfügte über ein Goldschmiedsdiplom und wurde ein bedeutender Künstler. Csaba abeitete ausschiesslich für kirchliche Aufträge, schuf vor allem liturgische Gegenstände. Ich habe sein Laufbahn schon als Erwachsener miterlebt . Eine enge Freundschaft verband uns, ich konnte miterleben wie er sein Glauben in seine Arbeit miteinbezogen hat. Anfangs hatte er schwierige Jahre hinter sich, nur mit wenigen Aufträgen und schlechten finanziellen Möglichkeiten. Papst Johannes Paul dem II. wurde sein Bibelumschlag im Vatikan geschenkt ,was auch bos heute noch benutzt wird. Hoffentlich werden seine Werke das Kirchentor der Kirche in Páty zieren. Er war ein Künstler, der sein fachliches Wissen auch mit anderen teilen und es an seine Studenten übergeben wollte. Während seines Laufbahnes arbeitete er mit glaubiger Seele, er hat sein Schaffen Gott vertraut. Leider ist er nicht mehr unter uns, seine Werke übermitteln sein Engagement und die Hoffnung, dass man Gottesliebe auch nach dem Tod weitergeben kann.
Beim Schilift in der Slovakei hat mich jemand immer wieder gebeten, ob er sich vor mir stellen dürfte. Schnell hat es sich herausgestellt, dass er Student bei den Piaristen war. Wir fangen an uns zu unterhalten und ich lud ihn in die Zugligeter Gemeinde ein, wo sich unsere Freundschaft entfaltete. Später gründeten wir gemeinsam den Gebetkreis für Männer in der Zugligeter Jugendgemeinde. Lange Zeit haben wir gemeinsam an sehr vielen karitativen Aufgaben gearbeitet. Er ist Neurochirurg, der sich seinem Beruf sehr engagiert widmet. Sein Leitmotiv ist sich immer neue Forschungen und Entwicklungen zu widmen. Er gehörte zu den ersten Ärzten auf der Welt, die Epilepsiekranke erfolgreich operierten und auch Parkinson Patienten durch Operationen heilen konnten.Es ist kaum fassbar , welche menschliche Grösse und Wissenskraft sich hinter seiner Bescheidenheit verbirgt, was er nicht nur für sich alleine behalten will, sondern auch an andere übergeben will. Er fürchtet sich nicht vor Konkurenz. Er versucht immer gemeinsam mit jungen Ärzten zu arbeiten um sein Wissen in breiteren Kreisen verbreiten zu können und somit der Menschheit dienen zu können.
Damal war er bei der Bahn angestellt, bis heute kann ich mich nicht genau erinnern wie wir uns kennenlernt hatten. Auf einmal stand er beim Hilfsdienst da und hat immer alles wunderbar gemacht. Ein vielseitiger Mensch, der mit seinem heiterem Lächeln immer unsere Bitten erhörte und auch sofort alles erledigte, ohne sich dabei sichtbar zu machen. Ihm verdanken wir ,dass der Hilfsdienst 25 Jahre lang 6OOOm2 Lagerplatz kostenlos erhalten hat. Als uns die Schweizer 2O-25 Wagen Katastrofenlebensmittel angeboten hatten, organisierte er, dass es von der österreichischen , schweizer und auch ungarischen Bahn frei nach Budapest transportiert wurde.Als man den von der deutschen Regierung geschenkten Katastrofenzug nicht nach Ungarn einlassen wollte, war er der ehemaliger Lockführer, der die Pfeife gezogen hat und die Maschine startete. Im Ostbahnhof wurde er von bewaffneten Polizisten empfangen , denen er in kurzer Zeit erklären konnte, was passiert war. Dieser Zug dient heute noch als Obdachlosenunterkunft in der Vágány Strasse in Budapest.
Er verlies Ungarn als Elektrikerfachman in den siebziger Jahren und kehrte später beim Malteser Hilfsdienst zurück um aus Essen seine Hilfe anbieten zu können. Ein immer kathegorisch, aber klar denkender Mann, der Ungarn sehr viel geholfen hat. Von seiner Invalidenrente empfing er sehr kranke Kinder und ihre Familien in seinem Heim und organisierte von dort aus ihre ärztliche Behandllungen. Sein Beispiel stellt uns die grundlegende malteser Fragen: Will ich den bedürftigen helfen? Kann ich die Türen dazu finden und sie auch öffnen? Bin ich in der Lage dafür auch etwas zu opfern? Er hat seine Antworten darauf.
Jemand gab in Páty ein Angebot auf,dass er umsonst die Wiese mäht. Ich lernte einen engagierten und ehrlichen Menschen kennen in ihm kennen. Er war Gyula Oláh . Ein Mann, der über ein Paar Viehe verfügte ,der trotz schweren Lebensbedingungen seine Glaube an der Arbeit nicht verloren hatte, ein Mensch, an dem man sich immer ruhig wenden konnte, sei es um Mähen oder Traktorreparatur.Ich habe ihn finanziell oft herausgeholfen,aber im Gegensatz zu wohlhabenden Bekannten, die mich auch um Hilfe baten, war er es, der immer alles pünktlich zurückgezahlt hat. Er ist der Mensch,der nicht des Geldes wegen arbeitet, sondern weil er es gerne macht. Wenn er gerade nichts zu tun hat, und wenn andere Arbeiter sonst nur da sitzen und sich entspannen würden, macht er sich immer nützlich. Er ist einfach unfähig zum nichts tun. Es gibt Leute, die die Arbeit für wichtig und wertvoll halten. Gyula Oláh ist eben so ein Man.
Er ist Mitglied unserer Kirchgemeinde, ein Maler. Als wir mit den Bauarbeiten der Pátyer Kirche angefangen haben, kam er mit einem Preisangebot ,dass er die 2OOOm2 Fläche streichen möchte. Dies war nun mal keine übliche „Kleinwohnungsaufgabe”. Er war begeistert und gab uns als Mitglied der Gemeinde ein gutes Angebot. Er widmete sich immer respektvoll , liebevoll und mit endlosen Flexibilität den Aufgaben. Deswegen lud ich ihn ein bei ÉrMe mitzumachen , er ist seitdem ein sehr aktiver Mitglied. Er ist unglaublich niveauvoll in seiner Arbeit. Wenn ich mit ihm zusammenarbeite, gibt er mir jedesmal den Glauben an der physischen Arbeit zurück.
Er kam 1989 als Flüchtling aus Szentegyháza, Transylvanien nach Ungarn und wurde Verwalter in Zugliget. Ich lernte in ihm einen vernünftigen, gerade denkenden székely Mann kennen. Als die ostdeutschen Flüchtlinge nach Zugliget kamen, hat er gemeinsam mit seiner Frau in ihrem winzig kleinen Loch,wo sie wohnten, zwei Ehepaare mit zwei Kindern zu sich genommen. Er wusste nur zu gut was es heisst ein Flüchtling zu sein. Später hat er mir bei der täglichen operativen Arbeit beim Malteser im Hintergrund sehr viel geholfen. Eines Morgens empfang er mich, dass er in einem unglücklichen Unfall die Seite unseres neuen malteser Buses beschädigt hatte, er versuchte nicht sich zu selbstfertigen, sondern bat ein Paar Tage um den Schaden selbst herzurichten.
Er ist ein deutscher malteser Voluntär, der als erstes persönlich nach Zugliget in den Flüchtlingslager kam. Er schloss die Ungarn sofort in sein Herz, seine Zuneigung und Hingabe zeigten sich in seiner Arbeit. Er kaufte einen Wagen mit Hilfe seiner kleinen malteser Organisation in Deutschland und fährt damit mehrmals im Jahr nach Ungarn und Oblast Transkarpatien um zu helfen.
Er ist der Gründer der Vorlesungsserie”Management by Jesus”, die die Aufmerksamkeit der mittleren-und oberen Leiter auf das Evangelium- den best gebrauchbaren Teambuildingsbeschreibungen unserer Zeit- richtet. Die MbJ/Management by Jesus/Seminare zeigen viel weiter hinaus, als nur die Lösungen kurzfristiger geschäftlicher Erfolge. Statt dessen versuchen sie auf die langfristigen Verwirklichungen des Gemeinnutzes aufmerksam zu machen. Während so einer Vorlesung bei ÉrMe habe ich ihn kennengelernt. Ich fühle mich sehr zu kirchlichen Personen hingezugen, die mit ihren starken Glauben, fest mit zwei Füssen auf der Erde stehen. Mit den Worten des Papstes Franziskus:” Hirte, die nach Schafen riechen”. Ich kann mich bis heute noch an seine ersten Worte erinnern: „Ich bin Mitarbeiter eines der ältesten Familienunternehmens...’”/er hat die katholische Kirche damit gemeint/Was Ulrich Kiss über Geschäfte und Christentum sagt, ist für mich beispielhaftes und nutzbares praktisches Wisse.
Sie war die ehemaliger Kirchendienerin und Helferin von Pfarrer Kozma. Nebenbei war sie noch Mitarbeiter der MTI,die zuständig für die Abrechnungen der internationalen Reisen war. Eine forsche, entschlossene Frau,die sehr viel der malteser Angelegenheiten beigetragen hatte. Ich könnte auch sagen, dass sie auch meine zweite Mutter war. Sie verlangte,dass man rigorös über die Reisekosten, Unterkunftsreservierungen und Benzinquittungen Rechenschaft ablegte. So brachte mir auch Ehrlichkeit, Konsistenz und Anständigkeit bei. Sie hat aber auch die Sterne vom Himmel geholt,wenn sie um etwas gebeten wurde. Selbst in den persönlichsten Angelegenheiten versuchte sie immer wieder zu helfen. Auf einer IBM Schreibmaschiene schrieb sie meine Diplomarbeit nieder,obwohl ich eine sehr schwer lesbare Handschrift hatte. Ich bin ihr immer dankbar.
Er war einer der ältesten Angestellten des ungarischen malteser Hilfsdienstes. Er kam aus Transylvanien nach Budapest, wo er Krankenpfleger in der Atmungsrehabilitationsinstitut in der Baba Strasse wurde,was er nach 25 Jahren auch heute noch als sein Dienst betrachtet. Er war für die Wartungsarbeiten der Rehabitationsinstrumente zuständig. Mann konnte sich immer auf ihn verlassen. Wenn man einen Rollstuhl aus dem Ausland holen musste, dann setzt er sich sofort ins Auto und brachte es. Auch wenn es nicht in seiner Arbeitszeit war. Eine demütig dienende Seele.
Ein Ehepaar ungarischer Herkunft,das aus Venezuela in die Schweiz zurückgekehrt ist und von Csilla von Boeseklager in die malteser Arbeit einbezogen wurde. Mit voller Energie und Arbeitskraft organiesierten sie aus der Schweiz , dass wöchentlich 2-3 Lastwagen voll mit Hilfsgütern nach Ungarn gelangten. Als wohlhabendes Ehepaar konnten sie ihre Konntakte zum guten Zweck bewegen. Es ist ihnen auch gelungen mehrere Ungarn in der Schweiz für den Malteser Hilfsdienst zu gewinnen und so konnten die Tätigkeiten des Hilfsdienstes im breiteren Rahmen erweitert werden. Es ist wichtig zu erwähnen, dass sie auch die einfachsten Menschen sehr würdevoll betrachteten. Die Lastwagenfahrer waren von ihnen ganz weggerissen, nur weil sie für jeden immer ein gutes Wort bereit hatten. Und wenn man Hilfsgüter erwartet, dann bedeutet das nicht wenig.
Sie wuchs in der Woiwodschaft auf, wo ihr Vater als sie 18 Jahre alt war, von den Serben aufgeheangt wurde und man ihr die Zähne ausgeschlagen hat. Sie flüchtete nach Ungarn, wo auch ein schweres Leben auf sie wartete. Durch ihren blinden Mann konnte sie spater ein kleines Tabakgeschäft in der Váci Strasse bekommen. Ich lernte sie in Zugliget kennen. Sie war die erste, die Ibusz Wohnungen für die Flüchtlinge mietete und ist selbst aus ihrer eigenen Wohnung zu ihren Kindern gezogen,um noch mehrere Flüchtlinge Obdach geben zu können. Ihr gelang es mindestens 5O ostdeutsche Familien mit Unterkunft zu versorgen. Als der Malteser Hilfsdienst mit der Gefängnissmission angefangen hat, war sie es, die für die Leitung zuständig war. Gemeinsam mit dem evangelischen Pfarrer, Gábor Roszik organisierten sie die Gefängnismission, in deren Rahmen sie auch persönlich die Gefängnisse aufsuchte und bis zum heutigen Tage die Verurteilten besucht. Es verbindete sie so eine tiefe Verbindung, dass es laut Erinerrungen der Gefängnisswächter , sie durch ihre charismatischeAusstralung mehrere Gefängnisaufstände verhindern konnte. Trotz der Schwierigkeiten in ihrem Leben betrachtet sie immer alles heiter und mit unverwechselbaren Humor.
Ein Pathologe in Sátoraljaújhely, der sich 199O zur malteser Arbeit meldete, als ein sehr agiler, für alles immer bereitstehender Mann. Als er einmal in Zugliget mit einem Skoda 1OO angekommen war,der eine Panne hatte, fing er sofort an Ort und Stelle es auseinander zu nehmen und der Wagen war innerhalb von 15-2O Minuten wieder mit neuen Rädern montiert fertig .Schon damals sah man,dass er ein sehr entschlossener Mensch war,der aber ein warmes Herz hatte. Der Hilfsdienst verdannkt ihm sehr viel, er geht über Feuer und Eis um seine Aufgaben lösen zu können. In den 9O-er Jahren war er in der Lage die Politiker der MDF für die Unterstützung des Hilfdienstes zu gewinnen. Er hat uns auch ermutigt, als wir die Möglichkeit hatten für den Hilfsdienst zu bewerben. Dank seiner Ausdauer und Ermutigung wurde der ungarischer Malteser Hilfsdienst ein finanzieller Faktor. Seine Vehemenz öffnete jede Tür. Er hat auch eine grosse Rolle darin gehabt, als der Hilfsdienst von den ehemaligen russischen Barakken einem erheblichen Inmobilienwert erhalten hat. Bis heute ist er der freiwilliger Leiter des Malteser Hilfsdienstes in Sátoraljaújhely,wo er mit der schon erwähnten Urkraft fantastische Arbeit leistet.
Ich habe ihn über ÉrMe kennengelernt. Früher war er Präsident von MAHART,zur Zeit leitet er seine eigene Schiffsfahrtsfirma. Er ist ein freimütiger Mann mit starker Willenskraft, der ein sehr warmes Herz hat. Er hat seine eigene Visionen, die er unbedinngt auch durchsetzen will. Als man ihn zum Budapester Vorsitzenden der KDNP nominierte, hat er mit keinem einzigen Wort für sich selbst Kampagne gemacht, obwohl er es hätte machen können. Er ist kein Politiker seines Lebensunterhaltes wegen. Er kämpft mit allen Mitteln um eine vernünftige, christliche Partei aufzubauen. Sein Beispiel zeigt uns, dass es sich lohnt für etwas zu kämpfen, denn sogar eine verschanzte Partei kann erneuert werden. Alles kann erneuert werden.
Mária Szondi ist ein Gründungsmitglied des Hilfsdienstes, eine von den ersten Vizepräsidenten. Unsere gemeinsame Arbeit fing mit der ostdeutschen Flüchtlingspolitik an. Sie hatte eine grosse Rolle im Aufbau des Flüchtlingslagers gespielt. Sie organisierte den Lagerbetrieb. In der Anfangsperiode holte sie Feuerwehrmänner, Jugendliche aus staatlicher Fürsorge um die Lastwagen zu entladen. Ihr Mann war Präsident des Obersten Gerichtes, der durch seine Kontakte die Wichtigkeit des Lagers auch mit der Politik verständigen konnte. Sie war Ärztin, Leiterin eines Institutes , die sich um schwerbeschädigten Kinder kümmerte. Ihr gelang es nach Jahren zu einem Nationalen Methodischen Institut zu entwickeln. Sie versuchte die Schwestern der früher aufgelösten Orden zu Krankenpflegerinnen zu gewinnen. Dadurch hat sie eine eine Atmosphäre erschaffen, wo man sich immer wohlfühlt. Ich habe viele Menschen in ihr Institut geführt, die ich später anstellen wollte. Warum? Weil man die Kinder, die dort lebten nicht mit leeren Witzigkeiten belügen konnte. Sie fühlen es sofort, welch ein Mensch ihnen gegenüber steht. Wie greift er nach solch einem Kind, und wie reagiert das Kind darauf. Sie sind fähig sehr feine, non-verbale Zeichen zu interpretieren. Mit meiner Familie haben wir diese Institution auch sehr oft zum Weihnachten besucht, damit sie es auch sehen wie man mit solchen Kindern umgeht und solch eine Institution leitet.
János Makuk hat mich auf ihn aufmerksam gemacht. Er sagte, dass in Transkarpatien einen jungen,dynamischen, griechisch-katholischen Priest gäbe, der ein Kollegium aufgebaut hat und jetzt eine Turnhalle dazu bauen möchte. Sie brauchten ein Paar Fahrräder, meinte er. Wir sammelten in Österreich 3O-4O Stück davon und ich persönlich wollte sie übergeben, was selbst mit Hilfe eines Diplomatenpasses keine sehr einfache Aufgabe zu scheinen war. Dort konnte ich sehen ,wie man dort lebt, wie man arbeiten kann, wie man die zerstreuten Ungarn versucht wieder zueinander zu sammeln, wie sie versuchen die ungarische Sprache aufrecht zu erhalten. Sie verfügen über solch einen starken Willenskraft und damit schaffen sie das Unmögliche . Als es sich heraustellte, dass die schwer eingesammelte Summe nur für die Planung der Turnhalle ausreicht, brach er nicht in Verzweiflung, gab nicht auf, sondern kämpft weiter und sucht die möglichen Quellen. Er wird sie finden. Seine Willenskraft lässt es nie zu die Traume und Plane aufzugeben.
Er begleite uns als geistlicher Begleiter 2OO3 zur Beatifikation László Batthyány-Strattmanns nach Rom. Er war damals Kaplan in der Matthias Kirche. Da er auch einer von Papst Franziskus erwähnten „ Hirte,die nach Schafen riechen” ist,kamen wir uns schnell sehr nah. Er liebt das Leben, findet gleichzeitig immer den Platz für das Gebet. Ich verdanke ihn, dass er uns die beste Eisdiele und Kaffee in Rom zeigte. Wir sehen uns selten, leben jedoch in völliger Symbiose. Zur Zeit ist er Rektor im Collegium Pazmanium in Wien. Die Kirchenbau in Páty liegt ihm sehr am Herzen. Immer, wenn der Bau einen neuen Schwung brauchte, begann er Spenden zu sammeln und selbst zu spenden. Seine Arbeitskraft ist unerschöpfbar. Er betrachtet unsere Angelegenheit für als sein eigenes und wenn wir ihn bitten,kommt er sogar aus Wien um hier eine Messe zu zelebrieren. Ich kann mir nicht vorstellen wann er schläft,weil er immer früh morgens um vier auf die e-mails antwortet. Ein Priest, der es sehr ernst nimmt,dass das Wesentliche der Berufung eines Priestes darin liegt, dass er immer mit ganzer Kraft dienen soll.
Ich habe ihn im Zusammenhang der ostdeutschen Flüchtlinge kennengelernt, er war damals schon Mitglied des Malteser Ritterordens. Er ist einer der Gründer des Malteser Hilfsdienstes. Damals lebte er noch in Karlsruhe, von wo aus er im Hintergrund mit Hilfe seiner Kontakte den Hilfsdienst vor allem mit der Organisation zu unterschtützen versuchte. Ein nüchterner, gleichmüttiger Mann,der als Mediator in gespannten Situationen immer den gemeinsamen Nenner zwischen den beiden Organisationen suchte. Bis heute haben ihm beide Organisationen viel zu verdanken. Er stand sowohl in der Revolution in Rumänien, als auch im Krieg in Serbien immer neben uns an Ort und Stelle, er traute sich immer mit uns mit zu kommen, um direkt am Ort wichtige Aufgaben zu lösen. Als wir schon alltäglich wurde,dass wir die Spenden und Menschen transportieren mussten, konnte man es nur mit dem eigenen Wagen ermöglichen. Er erkannte sofort unser Problem und erreichte bei Prinzessin Marie Lichtenstein ,dass sie uns ein Bus und einen Lastwagen spendete. All dies machte er mit solcher Bescheidenheit, als ob er nur einen guten Elektriker besorgt hätte.
Ein entschlossener und kategorischer székely Mann. Ich lernte ihn in den 8O-er Jahren in Schaumar kennen, als ich ein VW Käfer von ihm geliehen hatte. Er hatte eine Heizung- Wasser und Gasmechanikfirma, so konnte er dem Hilfsdienst bei verschiedenen technischen Problemen aushelfen.Ich arbeitete sehr gern mit ihm zusammen, man musste ihm nicht alles lange zu erklären. Er hatte immer seine eindeutige Meinung und Instruktionen, wie man eine Aufgabe lösen sollte. Ein mutiger Mann, der sich traute solche Lösungen zu finden,die für andere unvorstellbar waren. Während der Revolution in Rumänien, war er einer der ersten, der sofort an Ort und Stelle war und der später Tag-und Nacht ständig pändelte. Ich war auch zum ersten mal mit ihm zusammen dort. Damals konnte ich es sehen, wie er mit seinen Vorstellungen die Menschen dort zu einer neuen Demokratie ermunterte und verstärkte. Er wusste, dass sein Wort dort zählt, weil er einer von ihnen war. Mit seinen Geschwistern zusammen gründeten sie eine Stiftung zur Pflege der ungarischen Sprache , um die dagebliebenen Ungarn zum Bleiben zu unterstützen.
Unser erster „eigener” Pfarrer in Páty , den wir sammt seiner Hunde und Trauben aus der Nyírség zu uns holten. Mit seinem herben Nyírséger Stil fand er sofort Kontakt zu den problemhaften Jugendlichen,die ihn sehr gerne besuchten. Mit dem Pflegeheim”Béke” hatte er auch gute Kontakte gepflegt, woher er auch viele Jugendliche um sich hatte. Ihm verdanken wir die Idee der neuen Kirche und das in Páty sich eine Gemeinde bildete. Nach einer Zeit zog er wieder in die Nyírség zurück, aber sein Einfluss auf unsere Gemeinde ist auch heute noch zu spüren.
Es ist wichtig, dass man Gruppenkameraden hat. Aller Art von Begeisterung ist umsonst, wenn man keinen Partner hat,mit denen man es sich alles teilen kann. So kann man die Kraft mit der man Träume verwirklicht noch verstarken. So war es auch in Páty. Schnell hat sich eine kleine Gruppe gebildet, die mit gleicher Kraft den gemeinsamen Traum verwirklichen wollten und wo jeder seinen Teil mitspielte. Vince Havas ist der Älteste,er wurde unser grösster Kritiker, weil er mit seiner nüchternen,einfachen Denkweise über Röntgenaugen verfügt und sofort sieht was falsch ist. Die Treffen abends hat er immer organisiert, er sorgte um alles,sei es um Wein oder Standort. Er hat es immer wieder betont,dass wir nicht nur eine Kirche, sondern auch eine Gemeinde bauen. Die Weizenmesse, die spater ein riesiges Ereigniss unserer Gemeinde wurde war auch seine Idee. László Reményik ist ein unglaublich preziser Mann. Er ist sehr still, bescheiden und löst ergeben alle bürokratische Probleme,um die man ihn bittet. All die unglaublich vielen Dokumente, die wahrend einer Kirchenbau ergeben, werden archiviert von ihm aufbewahrt. Die Webseite www.ude.hu ist auch seine Arbeit, wo es jeder sich anschauen kann,wie weit wir stehen. Robert Gutowski hat nicht nur die Entwürfe für die Kirche gemacht , sondern verfolgt auch die Bauarbeiten bis ganz zum Schluss. Das ist deswegen sehr wichtig,weil es sich wahrend der Bauarbeiten immer wieder technische Probleme auftreten können und die ganze Phase muss dann neu entworfen werden. Seine Stellungsnahme könnte für jeden Architekten beispielhaft sein. László Jordán ist unser Kassenverwalter, der im Hintergrund über die Finanzen achtet, und zwar mit solcher Präzision,was bei einer Investition solcher Grösse auch eine grosse Aufgabe ist. István Kővágó, der unseren Stand monatlich in der Presse kommuniziert, wirbt parallel auch um Bewerbungen. Nach vielen Jahren sind wir ein wenig ermüdet, hoffen jedoch,dass nach einer kurzen Pause mit noch grösserer Zugabe und Kraft den Traum vieler verwirklichen können.
Ich lernte ihn in den 9O-er Jahren kennen, als ich mich im Zusammenhang der Reisepässe bosnischer Flüchtlinge bei ihn meldete. Er war damals der österreichischer Bootschafter in Ungarn. Schnell stellte es sich heraus,dass wir die gleichen Wertvorstellungen hatten und gleich über der Grenzeneröffnung und Flüchtlingspolitik dachten . Als er im Jahre 2OOO Bootschafter der Malteser Ritterorden wurde, war es nicht mehr schwer den gleichen Ton zu finden. Er hat den Vertrag zwischen den zwei Staaten vollbracht, der den Status des Ritterordens und auch des Hilfsdienstes als eine kirchliche Institution betrachtet. Seitdem bekommt der Hilfsdienst die gleiche Normative,wie die historischen Kirchen. Beide Organisationen verdanken Erich Kussbachs hingabevolle Arbeit.
Er ist Bischof von Nagyvárad, meiner Erinnerungen nach wurden wir von Béla Ugron einander vorgestellt. Er war einer der ersten „Hirte,die nach Schafen riechen ”,den ich kennengelernt habe. Keiner hatte von diesem bescheidenen Mann gedacht, wie hart er an der Spitze der Kirche kämpfen kann. Seiner Hilfe verdanken wir unter allem, dass in Püspökfürdö in Rumänien ein ganzes Rehabilitationskrankenhaus erneuert werden konnte. Bei diesem Projekt wurde mir seine fantastische Organisationskraft bewusst, mit der er Architekten und Bauingenieure eines gemeinsamen Zieles wegen zusammengerufen hatte. Pfarrer Tempfli nicht die Bequemlichkeiten des Bischoffspalastes sich ausgesucht. Er wohnt mit seinen Priesten zusammen als ihre berufener und guter Führer. Er strahlt viel Liebe aus und steht auf der Erde fest mit den Füssen. Ein tiefglaubiger,wahrer Leiter.
Einer meiner Ordensmitglieder aus Kassa unter den Malteser Ritter, auf den ich mich immer verlassen kann. Als er sein halbfertiges Pension nicht beenden konnte, bat er mich um Hilfe. Ich machte ihn mit einem Freund bekannt, der gerade sein Geld investieren wollte. Das Gasthaus wurde aufgebaut. In all den Jahren wurde ich oft um Hilfe gebeten, viele sind auch verschwunden, viele vergassen es oder leugneten es ab, in den meisten Fallen handelte es sich um wohlhabende Menschen. Er war es,der gleich am Anfang einen Finanzplan auf dem Tisch gelegt hat und woran er sich immer gehalten hat und das geliehene Geld haargenau an dem vereinbarten Tag wieder zurückgegeben hat. Als ich einen Geschäftskontakt in der Slovakei brauchte, machte er mich durch seine Beziehungen mit vielen bekannt.Ich vertraue ihm sowohl privat,als auch geschäftlich.
Eine Ungarin aus der Woiwodina ,die Leiterin des Malteser Hilfsdienstes in Nagybecskerek war.Wir arbeiteten viel gemeinsam. Als ich bei ihnen war ,da sah ich was für eine riesige Arbeit unter welchen schweren Bedingungen sie als Freiwillige in den 2O Jahren mit solcher Bescheidenheit leisteten,worüber wir in Ungarn nichts genaues wussten. Es ist nicht leicht als Ungar in der Woiwodina zuleben. Viele sind geflüchtet, sie aber gab es nie auf, blieb dort und hilft den dort gebliebenen.
Prinzessin aus Lichtenstein, die durch Imre Ugron und Michäl Habsburg in die Nähe des Hilfdienstes kam. Sie erkannte die Veränderungsprozesse in Ost-Europa und entschied sich hier in der Region zu helfen. Ihr ist es zu verdanken,dass das Bad in Nagyvárad renoviert wurde , wofür sie mit grösster Natürlichkeit 5OO.OOO. Schweitzer Franken spendete. Sie betrachtet ihren Hochadelstitel als etwas alltägliches und bescheidenes. Sie hat die Möglichkeit zu helfen,und was noch wichtiger ist, sie hat die Augen dafür und sieht sofort,wer und wo wirklich ihre Hilfe braucht. Sie ist es sich dessen bewusst, wenn ihre Hilfe dorthin kommt,wo es wirklich gebraucht wird, dann wird es sich vermehren und ist so noch effektiver. Nur wenige Spender können die Probleme so tief sehen,wie sie es kann.
Als Deutschland sich entschied nach dem Zusammenfall der Sowjetunion in den wirren Zeiten ein Hilfsdienst in Transkarpatien aufzustellen,dann kam er als junger Mann an die Spitze des Büros in Beregszász. Wir lernten uns auch in dieser Zeit kennen. Während unserer Zusammenarbeit erlebte ich es immer wieder,was wir damals in den früheren Jahren in Zugliget erlebten,dass alle als Freiwillige arbeiteten. Wo nicht das Geld das Wichtige war, sonder anderen zu helfen. Bis heute gibt es dort nur einen einzigen bezahlten Mitarbeiter, der Rest sind alle Freiwillige. Diese Einstellung ist für mich beispielhaft. Es gibt keine Aufgabe,die er nicht erledigen kann. Er organisiert die ECDL Kurse, macht die offizielle Malteser Tätigketen, ist Mitglied des Kirchenrates und der Katastrofendienstes , ist Leiter unserer gemeinsamer Firma und hält manchmal Kurse in Ungarn. Trotz so vieler Aufgaben kann er immer ruhig und geduldig bleiben, denn die Probleme lösen sich sowieso. Mann muss es eben nur abwarten,so meint er. Mann muss von Zeit zu Zeit immer neue Aufgaben finden und sie verwirklichen.
Er ist Leiter des Malteser Hilfsdienstes in Lemberg. Da er perfekt deutsch spricht und ausgezeichnete Organisationsfähigkeiten besitzt ,verfügt er über viele westliche Konntakte. Er ist ein europaisch denkender Leiter mit wahrer malteser Geistigkeit,dessen Arbeit in seiner Heimat auch anerkannt und geehrt wird. Als er während der Demonstrationen af dem Majdan Platz einen Zeit aufgestellt hat, wo man heissen Tee und Suppe verteilte, konnten sie selbst wahrend den schwersten Kämpfen dort bleiben. Niemand hat ihnen was angetan. Ich finde es beispielhaft, wie sie die Schwierigkeiten selbst zu lösen versuchen und nicht gleich um Hilfe bitten. Nur in letzter Situation. Während der vorher erwähnten Ereignissen brauchten wir ihnen kaum etwas zu schicken, sie bekamen fast alles von den dortigen Helfern. Eine grössere Anerkennung kann kaum ein Malteser Leiter bekommen.
Er ist Zahntechniker und Zahnarzt in Rom,der die in Rom lebende ungarische geistliche Personen frei betreut. Früher war er auch Mitglied des Ärzteteames des Papstes. Ein Experte,den selbst die Römer anerkennen und mögen. Er tut sehr viel für die Ungarn,die in Rom leben, für die Flüchtlinge und selbst die Malteser Ereignisse werden von ihm organisiert. Seine unerschöpliche Freude und Spass ist für mich bei jedem Treffen ein massgebliches Ereigniss. Ich habe es von ihm gelernt, das was uns das Leben beschert mit Freude weitergegeben werden soll.
Er war früher Rektor des Ungarischen Papstliches Institutes in Rom, heute ist er der Direktor des Heiligen Stefan Hauses in Rom, sowohl der Pfarrer der in Italien lebenden Ungarn. Die Kirche in Páty hat ihm sehr viel zuverdanken, da ihm diese Angelegenheit immer am Herzen lag. Durch seine Konntakte hilft er sehr viel in der Kommunikation mit dem Vatikan, er selbst kommt zu den grösseren Festen,wenn man ihm braucht und er zelebriert die Mitternachtsmessen. Die Menschen in Páty betrachten ihn schon fast wie einen gebürtigen Pátyer. Er widmet sich sehr für die Erhaltung der ungarischen Identität in Italien. Nur wenigen ist es bewusst, dass es seinetwegen in St. Petersbasilika ungarische Messen stattfinden. Er sammelt die ungarischen Andenken in Rom,er baut und hilft der ungarischen Kultur.
Die in Amerika geborenen Szabadhegy Brüder kamen in den 9O-er Jahren nach Ungarn um hier zu leben und zu arbeiten. Beide haben spater ungarische Madchen geheiratet. Mir war die Einstellung sehr sympatisch,wie diese Generation der ehemals ausgewanderten zu ihren eigenen Wurzeln zurückzukehren versuchten. Und wenn es erforderlich war,dann opferten sie sogar ihr komfortables Leben dafür. Sie waren gute und erfolgreiche Geschäftsmänner. Kristóf hat ein verfallenes Landhaus in Tabajd gekauft und renoviert. Er hat befreundeten Familien Landstücke frei angeboten,wo sie auch selbst ihre Heime bauen konnten, so konnte er die Freuden des Lebens mit anderen teilen. Er war fahig den Beruf eines Topmanagers aufzugeben und sich mit Landwirtschaft zu beschäftigen. Es wird dort nicht hinter hohen Mauern versteckt gelebt, wie es bei wohlhabenden Leuten oft der Fall ist. Ihre Türen stehen jederzeit offen, was darauf hinweist, wie offen sie gegenüber Menschen sind,die vorbeikommen. Wenn ihn jemand besucht, dann bin ich mir nicht ganz sicher,ob er sagen kann,dass er der Gartner oder der Eigentümer ist. Er ist ein sehr verpflichteter Partner in den Angelegenheiten der Malteser Ritter.
Als die Revolution in Rumänien ausbrach, sind auch Fugzeuge aus den Vereinigten Staaten voll mit Spenden geladen losgeflogen. Auf so ein „America Cares” Flugzeug ist auch der persönlicher Arzt von George W. Busch nach Ungarn gekommen. Er brachte 5 moderne,mobile Beatmungsmaschinen für das Atmungsrehabilitationinstitut in Baba Strasse. Damit hat er das Leben der Patienten völlig verändert, für sie haben sich dadurch neue Welten eröffnet. Mit den modernen Beatmungsmaschinen hatten sie jetzt die Möglichkeit zu reisen. Burton Lee hat all diese Hilfe nicht als den ersten Arzt der Vereinigten Staaten gegeben, sondern als einen bescheidenen Mann.
Sie war einer der ersten Angestellten des Ungarischen Malteser Hilfsdienstes ,die ihr Leben für den Hilfsdienst opferten. Sie war immer 24 Stunden lang erreichbar, obwohl sie eigene Kinder hatte.Sie behandelte die Menschen mit tiefster Glaube, guter Organisationsgespühr und Einfühlungsvermögen. Sie hatte ein ausgezeichnetes Gespür, wen wir unbedingt persönlich treffen sollten, wer wirklich auf unsere Hilfe gestellt war. Sie pflegte mit allen gute Beziehungen, ihre Hände reichten überall hin. Ich denke mit Liebe und Dankbarkeit an sie.
Unser dritter Pfarrer, den wir nach Páty „importierten” und der schon zu seiner Ankunft 83 Jahre alt war. Er hatte ein enormes Wissen, konnte jedoch seine Pensionierung nicht überwinden und erkrannkte auch daran. Sein Beispiel zeigte uns,dass auch ein Mann solch hohen Alters wieder neue Kräfte gewinnen kann und neue Perspektiven in seinem Leben eröffnen,wenn er Aufgaben bekommt. Die Grundsteinlegung der Kirche in Páty hat ihm körperlich geheilt. Ein Mann, der seine Gesundheit, Hoffnung und Ziele verloren hatte, konnte in einer inspirierende Umgebung wieder aktiv werden .Sein Beispiel kann ich jeden Arbeitsgeber nur empfehlen.
Er kam durch Vince Havas aus dem Pfarrerheim in Székesfehérvár zu uns nach Páty. Ein stiller, geistlicher, Franziskaner dritten Grades. Er kämpfte damals mit mehreren sehr ernsten Krankheiten und starb nach 9 Monaten daran. Er hat uns viel durch seiner Krankheit gelehrt, die Gemeinde konnte nähmlich durch ihn miterleben, wie man seine letzten Monate verschönern kann und in seiner menschlichen Würde es auf die weitere Reise überlassen kann.
Ich habe ihn durch Csilla von Boeselager kenengelernt. Er konnte die Spannungen , die sich um den Hilfsdienst herausgebildet haben mit tiefer Nächstenliebe und Einfühlsvermögen klären .Er war es der zusammen mit Béla Ugron und Miklós Vecsei mich in den Malteser Ritterorden eingeladen hat. Wir haben in Zusamenhang der ostdeutschen, rumänischen und serbischen Angelegenheiten oft zusammengearbeitet. Ich lernte in ihm einen Leiter mit tiefster Glaube kennen,der aber gleichzeitig auch sehr bewusst und entschlossen ist. Als der Ungarische Malteser Hilfsdienst noch auf völlig neuen ,unbekannten Wegen entlang ging, da hat er sofort die Möglichkeiten entdeckt,die in den neuen Vorstellungen steckten . Wie soll man Kinder im Internat erziehen? Nach welchen Kriterien sollte man ein Altersheim bauen? Für welche Roma Programme ist in Ungarn bedarf? Wie sollte man die aus der Gesellschaft ausgestossenen wieder integrieren? Viele Fragen, auf deren Antwort in anderen Ländern vor den Ungarn kein Hilfsdienst dachte. Für sein Vertrauen und Unterstützung in den neuen Wegen sind wir ihm zum Dank verpflichtet.
Der Grossmeister der Malteser Ritterorden. Ihm verdanke ich, obwohl ich es eigentlich nicht wollte, dass ich trotzdem ein Mitglied des Ritterordens wurde. Ein strenger, jedoch auch viel Liebe ausstralender Mann. 1992 als er das erste Mal nach Ungarn kam um sich die malteser Arbeit hier anzuschauen, da hat er vor allem die Tätigkeiten anerkant, die von uns persönlich ausgeführt wurden. Wo wir selbst persönlich an Ort und Stelle waren und es nicht nur aus einem Büro leiteten. Damals sagte er uns, dass er sich nach solchen Ordensmitglieder sähnt, wie wir es sind, er braucht keine Adelige,die schein-karitative Tätigketen ausführen,sondern solche, die den Mut haben und auf neuen, noch unbekannten Wegen den Angewiesenen dienen können. Seine Worte gaben uns, ungarischen Maltesern noch mehr Mut,dass wir neben unsere Vorstellungen über den freiwilligen Dienst ausharren sollen.
Ein Mädchen, das mit zwanzig Jahren gelähmt wurde und die ich auf eine Pilgerfahrt nach Lourdes kennengelernt habe. Sie war damals sehr verzweifelt und konnte ihre Situation einfach nicht akzeptieren. Ich zeigte ihr gegenüber kein Bedauern, statt dessen versuchte ich sie zu überreden nach Balatonfüred zum Sommercamp für Behinderte mit zu kommen. Dort gelang es, dieses nach aussen hin völlig in sich geschlossenes Mädchen aus ihrer Depression heraus zu holen, um ganz allein ,glücklich im Balaton baden sehen zu können. Als es mir bekannt wurde,dass sie nicht einmal ein Komputer benutzen wollte,da stellte ich sie vor einem Ultimat- wenn sie auf meine e-mails nicht antwortet, dann werde ich ihr nicht helfen können. Nach einer Zeit kamen die e-mails- nicht nur mir, sondern auch anderen. Es wurde mir durch ihr bewusst,dass wenn wir den Angewiesenen helfen wollen, dann dürfen wir sie niemals bedauern. Wir müssen ihnen die Möglichkeit geben um herrausragen zu können und zu wachsen. Wenn der Angewiesene es wirklich will, dann kann jeder aus dem Tiefpunkt hoch gehoben werden, sei es noch so tief.
Er ist die Triebkraft der ungarischen Schönstatter Bewegung. In den 8O-er Jahren war er es, der diese Bewegung in Ungarn bekannt gemacht hat. Als ich gemeinsam mit meiner Frau uns der Bewegung anschlossen, da hatte ich mein sogenanntes „Pfarrersucht”schon hinter mir gehabt. Mir wurde es klar, das mein Glauben nicht Pfarrer, sondern Gottsüchtig ist. Seit Jahren nahmen wir ständig an Familientagungen teil ohne ihn auch nur einmal getroffen zu haben. Einmal wurden wir von unseren Freunden auf eine Familienwoche, die von ihm gehalten wurde, eingeladen.Unsere Freunde meinten, wir sollten unbedinngt „diesen Pfarrer mit ausergewöhnlicher Charisma”kennenlernen. Letztendlich entschlossen wir hinzugehen, ursprünglich wollte ich ihm eigentlich nicht sehr nahe kommen, die ganze Zeit habe ich zwei Schritte Entfernung gehalten und versuchte mich nicht begeistern zu lassen. Da ich damals schon Mitglied des Malteser Ritterorden war, dachte ich ,dass diese Verpflichtung mir eine Zeit lang völlig ausreicht. Er sprach auf eine sehr bescheidene Weise, er war nicht aufdringlich, wollte niemand überreden, er schätzte sogar meine Distanz. Mit dieser Mentalität weckte er mein Neugier und nach einer Zeit wurde ich immer aufmerksamer. Da er ungarisch nur gebrochen sprach, versuchte er das Wesentliche in 2-3 Sätzen zu konzentrieren. Das hat mir sehr gut gefallen. Auch sein Mut,dass er es wagte ohne Geld einen ungarischen Zentrum aufzubauen,als er den Bedarf dafür sah,gefiel mir. Diese Mentalität ermutigte die damaligen Leiter ebenfalls. Er glaubte daran, dass wenn wir es anfangen, auch zu Ende führen können. Und so geschah es auch. Es entstand ein musterhaftes, selbstständiges, Zentrum der Schönstätter Bewegung in Ungarn. Die Idee von dem „Weg der Ehepaare” stammt auch von ihm. Er formulierte als erstes auf der Welt die 15 wichtigsten Stationen und Schwierigkeiten der Ehe auf einen 3km langen Waldweg. Auch andere Länder haben sich in zwischen angeschlossen und gestalten ihre „Wege”. Wie viele andere auch, sah er damals die Fähigkeit zur Erneuerung in den Ungarn.
Zwei Personen waren damals keine Angehörige der Kommunistischen Jugendorganisation in der Ungarischen Volksarmee. Diese zwei Personen waren wir beide. Später studierten wir zusammen an der Technischen Universität, er wurde schliesslich Buchdrucker. Als seiner Druckerei wegen Mangel an Aufträgen nicht so gut ging, überredete ich ihm ein 1OO Millionen Forint Tender Bei der Ungarischen Nationalbank einzureichen. Er wollte es nicht,weil er nicht daran glaubte,dass es gelingen wird. Es gelang aber. Oft lag er am Boden zerschütert,weil es ein Politik und Kontakt abhängiges Beruf ist. Er gab es jedoch nie auf, kämpfte und konnte sich trotz schwieriger Situationen weiter entwickeln. Er ist ein phantasischer Fachman,der in den Jahren solch einen Kundenkreis ausbauen konnte,auf dem er sich ruhig stützen kann. Er ist ein aktiver Mitglied der ÉrMe, wo er uns auch oft aushilft. Er ist ein Mensch, der nie vergisst, wer ihm geholfen hat. Die Gütigkeit pendelt immer hin-und her,wenn wir nicht vergessen, woher wir es bekommen haben.
2O13 lernte ich auf einer Malteser Jubileumsorganisation in Rom einen Mann kennen, der mir schon beim ersten Blick sympatisch war. Er war Ádám Petö, Marketingdirektor und Konduktor des Pető Instititutes.Als die Stiftung mit undurchschaubaren finanziellen Problemen kämpfte, da fragte er mich in August,ob ich nicht Lust hätte die Tätigkeit zu übernehmen und zu erneuern. Nach kurzem Bedenken übernahm ich es. Ich arbeite sehr gern mit ihm, weil er Situationen gut durchschaut und politisch sehr diplomatisch handeln kann.Immer verpflichtet verteidigt er die Interessen des Institutes, und er ist fähig die verschiedenen ideologischen und politischen Anfassungen zur Seite zu legen. Er kann mit einer ausergewöhnlichen Empathie Unterschützer für die angewiesenen Kinder gewinnen.In ihm sehe ich es am meisten, wie gross die Kraft ist,wenn jemand die eigene Interessen gegenüber den Interessen der Bedürftigten in den Hintergrund stellen kann.
Er ist zusammen mit seiner Frau einer der unermüdlichen Triebkräfte unserer Pátyer Gemeinde. „Zivil” ist er Professor der Archeologie auf der Universität ELTE. Ein ausergewöhnlich aktiver Mensch,der Höhlenforschungen und Wanderungen organisiert,sowohl als auch die Organisation der Sommerferienlager unserer Gemeinde. Er widmet viel Energie für „die Dressur der Pferder der rasenden Kutschen” . Mann kann noch so viele Kirchen aufbauen, aber ohne lebendige Gemeinden sind sie nichts wert. Er weis das ganz genau.
Er ist der Präsident der Pátyer Katholischen Kirchgemeinde,er war es der die Notwendigkeit zum Wandel rechtzeitig erkannte. Ich muss es gestehen, als ich nach Páty kam und mich verschiedenen Tätigkeiten widmete, habe ich den gewohnte Rhytmus einer bereits existierender Gemeinde völlig umgekrämpelt. Die damaligen Lösungen wurden auf einmal in Frage gestellt, er jedoch erkannte und akzeptierte den neuen Wandel und stand auch dazu bei,auch ,wenn es in der Gemeinde auf grossen Wiederstand stoss. Gleichzeitig vertrat er immer die Interressen der Gemeinde, die Notwendigkeit des Wandeln und Erneuerung immer vor den Augen haltend. Somit gewann er die Sympathie der jüngeren Generation. Er ist der Mann des Wandeln.
Ich kann mich noch gut erinnern,als ich 1977 die Papstwahl in der Schweiz im Fersehen verfolgte, war es für mich ein ertaunliches Ereigniss, dass jemand aus Ost-Europa zum Papst gewält werden konnte. Wir hatten das Gefühl,obwohl er polnisch war, dass er einer von uns ist. Ich hatte das Glück Papst Johannes Paul II. während seines Papsttums auch öfter persönlich treffen zu können. Ich konnte seine einfache Unmittelbarkeit auch hautnah erleben,wie er dem damals üblichen papstlichen Protokoll den Rücken kehrte und sich vom papstlichen Thron unter die Menschen mischte. Es ist unschätzbar wieviel er für die ganze Welt und für das friedliche Zusammenleben der Menschheit getan hat.Seine Verdienste kann man gar nicht aufzählen. Durch seine Tätigkeiten erkannte ich,dass wir selbst die Kirche sind und es ist unsere Pflicht uns gegenseitig zu helfen. Es ist beispielhaft, wie er schon als alter Mann die Jugend ermutigte, er sah die Zukunft in ihnen. Wie er immer zu den Polen stand und sie in ihrem Kampf für die Demokratie ermutigte, das hat uns Ungarn auch sehr viel Kraft gegeben. Sowie allen anderen Ländern,die gegen dem Kommunismus kämpften und sich nach Demokratie sehnten. Mut, Kampf und die handelnde Liebe fallen mir ein,wenn ich an ihn denke.
Als meine Eltern meinen jüngeren Bruder erwarteten und es erfuhren,dass er ganz sicher unter Down Symptom leidet, dann liessen sie es sich nicht überreden und behielten das Kind. Als er schliesslich geboren wurde, kämpften sie mit aller Kraft um es bei sich halten zu dürfen und nicht in ein Heim abgeben zu müssen. Dieses Beispiel ist für mich mein ganzes Leben lang unschätzbar. Die Aufgaben ,die uns Gott gegeben hat,müssen mutig akzeptieren. Uns Geschwiestern war es niemals unnatürlich oder störend,dass er anders war. Wenn wir mit Freunden Kirschen stehlen gingen,dann habe ich ihn neben mich auf dem Fahrrad gesetzt und er ist mit uns gekommen. Wenn wir Tischtennis spielten ,dann bekam er auch einen Schläger. Im allgemeinen werden seine Schicksalsgefährten so behandelt,dass sich die Familie zu ihnen auf ihren Niveau herablasst. Dadurch,dass Miklós bei uns jedoch immer in einer gesunden Umgebung aufgewachsen ist ,entwickelte er eine ganz normale Beziehung zu uns ,und wir natürlich auch zu ihm. So konnten seine Fähigkeiten sich auch verstärken und weiterentwickeln. Er kann sich herausragend gut orientieren, Budapest kennt er besser,als jederTaxifahrer. Mit meinem älteren Bruder wurden wir die perfekten Partner nach einer Kindheit,die voll mit Konflikten war. Gyuri ist ein sehr begabter und vielseitiger Mensch, der seine Fähigkeiten immer nutzen konnte,um etwas Neues zu erlernen. Als er sich für das Rally Rennfahren interessierte, dann lernte er sorgfältig Autos zu reparieren. Das ist bis heute noch für die ganze Familie vom Nutzen. Als er für eine schweitzer Werbefirma arbeitete, bereiste er die ganze Welt und lernte 2-3 Fremdsprachen. Er verfügt über ausgezeichnete Kommunikationsfähigkeiten ,was wir in unserer gemeinsamen Firma gut zu gebrauchen können. Die Finanzen und Strategie sind meine Aufgaben, sein Gebiet ist die Kommunikation und die technischen Probleme. Wir ergänzen uns perfekt. Mit 12 Jahren fuhr ich mit einem Freund mit dem Fahrrad zum Plattensee. Damals gab es ja noch keine Handys, er vertraute mir völlig, dass wir uns an die Vereinbarung halten werden. Er behandelte uns wie Erwachsene. Mein Vater, ein anerkannter Ingenieur, stand immer mutig zu seinem Glauben, er ist nie in die Partei eingetreten. Von ihm habe ich es gelernt, dass man gegen seine inneren Werte nie Kompromisse eingehen darf. Vom Beispiel meiner Grosseltern konnte ich es sehen, obwohl sie mehrmals ihren Besitz verloreren hatten und immer alles von vorne anfangen mussten, trotz allem immer heiter blieben und viel Lebenskraft ausstralten. Mann sollte sich Wissen und Ehre aneignen und beibehalten, denn das kann niemals weggenommen werden und damit kann man das Leben immer wieder neu anfangen. Jedes politische System des 2O. Jahrhunderts hat ihnen alles genommen,was sie besitzten,aber ihren Glauben haben sie nie verloren. Wenn ich auf die Geschichte meiner Familie bis 12OO zurückschaue, dann kann ich es sehen, wieviele wichtige Aufgaben meine Vorfahren für das Land leisteten. Das gibt mir auch Kraft für den Alltag.
Ich danke Gott für die Treffen mit den im Weiteren erwähnten Menschen.
Ich konnte von jedem einzelnen etwas lernen und sie wurden zu Zeugen meines Lebens. Sie haben mir dazu verholfen, das ich heute dort stehe wo ich in meinem Leben stehe.

„Lasst uns aber Gutes tun und nicht müde werden.
Darum, solange wir noch Zeit haben, lasst uns Gutes tun an jedermann,
allermeist aber an des Glaubens Genossen.”
Gal. 6. 9-10

Ungarischer Malteser Caritasdienst – Öffnung der deutschen Grenze – die Revolution in Rumänien – der südslawische Krieg – einige Ereignisse aus der Geschichte der letzten fünfundzwanzig Jahre.

Meine Teilnahme an all diesem war ein Geschenk für mich. Wie kann ich all dies mit anderen teilen?

Gott hat mir ein reiches und einzigartiges Leben geschenkt, und dies soll ich nicht für mich behalten. Meine Freunde haben mich motiviert, meine Erinnerungen zu sammeln und zu veröffentlichen, in der Hoffnung dass sie vielleicht auch andere bereichern.

Szövegek:
Schumicky András
Tóth Simon Ferenc

Szerkesztette:
Tóth Simon Ferenc

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„Die Kirche ist der grösste und älteste Unternehmen der Welt.”

Interview mit den Schumicky Brudern überden Zusammanhang des Christentum und der Geschäft.

Gergely Szilvay: Magyar Kurír
4. Dezember 2009.

Es wird keine neue System sein. der Kapitalimus ist nicht in Krise, aber bei uns ist noch noch immer der Socializmus beherrscht – meinen die Schumicky Brudern.
Wir haben mit den Gliedern Die christlichen Unternehmern verbündeten ÉRME Hálózat über den Character und über den Benehmen den christlichen Unternehmern gesprochen. Was zält in der Geschäft, wenn jemnd christlich ist? Wie behandelt er die Rivalen und ihre Angestellten, wie beurteilt er die Gutwilligkeit. Alle diese Frage sind in Frage gekommen in diesem zweiteilgen interview, dessen ersten Teil kann man hier lesen.

Viele ziehen in Frage, dass der Christliche Überzeugnis mit der Geschäft vereinbar ist.
Wie gelingt is Ihnen?

András Schumicky: Der älteste, grösste und meiste Angestellten habende Unternehmen ist von Chirst gegründete katholische Kirche. Die Kirche und der Unternehmen ist vereinbar, aber nur denn, wenn man sich angemessen betätigt. Über die Narkotikumgeschäft kann man schwer beweisen, das sie mit dem Christentum vereinbar ist.

Die Tätigkeit der ihren Firma, wie ich denke, steht nicht entgegen ihrer christlichen Überzeugung.

Unsere Beruf braucht Vertrauen, so es ist ein Vorteil, dass wir christlich sind. Wir beschäftigen in industriellen Volumen mit Geldverarbeitun, zum Beispiel mit dem Nachschau der Echtheit und der Qualität der Banknoten.
Wir gewinnen von viele vertraute Information von unserem Kunden, Geldinstituten und geldverarbeitendem Unternehmen, mit denen man leicht missbrauchen kann. Ich verfolge diesen Beruf seit 1984, so ich weiss, dass die Ehre lohnt mehr, als das der Gewinn gerent in kurzer Zeit. Die Kunden fragen nicht unsere Konkurrenten, sondern sie wenden immer zu uns. Wenn bei dem Konkurrenz ist etwas billiger als bei uns, ich rate ihnen, die Ware bei dem zu kaufen. Auf einem niedrigen Ebene unser Produkt sowieso mein, villeicht bessere Produkt.

Wie behandeln Sie die Konkurrenz?

Die Konkurrenz ist für uns nicht ein Feind, sie ist ein Rivale. Wenn ich in 1996 in einem Tochterunternehmen arbeiten begonnen, ging ich in unnatürlicher Weise die Ausstellung des Konkurrenz zu sehen. Ich sagte, dass ich von der Konkurrenz komme, aber ich möchte ihre Produkte kennenlernen. Wo möglich ist, schliessen wir und arbeiten wir zusammen, weil unsere Tätigkeiten decken nicht zutiefst einander. Ich habe ihnen auf unseren ähnlichen Veranstaltungen eingeladen. Aus dieser Zusammenkunft wurde eine fünfzehnjärige Arbeistbeziehung, weil später arbeitete ich bei dieser Firma. Hierbei ladete ich sie auf unsere änliche Veranstaltung ein. In diesem Zeitraum ging ich mit meinem vorherigen Arbeitgeber, wie früher mit ihnen. Übrigens vertreten sie auch die christliche Wertigkeit. Heute schon beschäftige ich nur mit meinem Unternehmen, weil mit einem Hintern konnte ich nicht zwei Pferden besitzen.

Wenn ich habe mich weltlich benommen, hätte ich meinen ehemaligen Arbeitsplatz sehr unschöhn beurlaubt, weil sie sich zuwieder mir sehr unschöhn benommen, und haben sehr schwer, dass ich nicht mehr ihre angestellte bin, sondern ihr Geschäftspartner werde. Wenn jemand sagt, dass er christlich ist, benimmt er sich nicht hiernach. Es gibt Zustände, wenn man sagen sollte, Knabe, du warst besser, wir gratulieren dir. Aber alle Auftrag zu befolgen sollen wir ein wenig Geld haben, wir können es einfach nicht billeger machen. Es wäre ein unsaubere Spiel, wenn wir dem daruntergeben.

Wie kann ein Christlicher einen mit unsauberen Moden angreifenden Rivalen bekämpfen? Kann man gleichen ungehemmten Moden nutzen?

Nun man stellt sich beiseite, weil es ist nicht verständlich zu kämpfen. Auf dem Tender der Ungarischen Post den Tender hat immer derselbe Unternehmen gewonnen, und die Szene gebrochen hat. Wir hätten in den Kamf eingestiegen können, aber wir haben es vielmer nicht getan, weil der Schiedsrichter für Vergaberecht hatte die Aufgabe über die Zucht zu Wählen. Es gibt solche, der sich unterzieht und krampft, wenn er in solchem Tendern teilnehmen kann. Es gibz weiter solche, die springe nein, und zu bluffen neigen.

Vormals ein von meinen bekannten war der technische Kontrolleur der Metro. Aber viele Durchführer hat unter der Renovierung unseuber und corrupt gearbeitet, weil der Hauptstadt in die fachlichen Sachen eingeredet hat. Unsere Bekekannte deswegen den geschäftlichen Vereinbarung aufgelöst weggekommen ist. Sie wollte für diese Geschäft seinen Nahmen geben. Viele aufatmeten, aber in wenigen Monaten dingte der Hauptstadt diesen Unternehmen als Ratgeber in der Sache der Kontoll der technischen Kotrolleuren.

In inigen Zirkeln man soll viele Arbeit unvergetlich unternehmen, nicht wahr?

Das Übel ist nicht das, dass jemand bittet etwas unvergeltlich, wenn er das anschpricht, und alles klärt. Es gibt nur wenig solche Nehmer, wie zum Baeispiel der Director eines katholischen Gymnasium, der vernünftig denken kann. Er hat es offen gestandet, dass er eine Idee braucht, aber er hat kein Geld, sie zu vollführen. Wir emphal ihm jemand, und er hinzog und gab Ideen. Aber für Wechsel, wenn es kam zu Ausführung, er war auch gebeten, einen Vorschlag zu geben, und wenn er schon unvergeltlich seine Zeit dafür kehrte, lassen wir ihn nicht aus der Eingeladeten.

Wir bauen in Páty eine Kirche. wendete für sie mehrere million forint, und be dem Stuhl könnten wir noch vierzig million anhalten. Das ist aber nicht genug die Kirhce aufzubauen, deswegen zum vorherein haben wir solche gesucht, die den Bau unvergeltlich unternommen haben. Ein Freund von mir zum Beispiel den Nachschau unternommen hat, was ein million Ersparnis bedeutet. Es ist eine gadz andere Sache vorherein zu sagen, dass wir suchen jemand für eine unvergeltliche Arbeit im interesse einer guten Ziel, als schwindeln. Für einen kleinen Unternehmen ein fünf million Auftrag kann den Unterhalt seiner Angestellten bedeuten, wärend wer mehr thausend quadratmeter Fussboden umlegt, deme s verlohnt sechs qudratmeter umzulegen in der Kirche, die wir in Páty bauen.

György Schumicky: Ich lebe in Solymár, wo mit einer begeisterten Gruppe seit Jahren nicht nur unsere Musse, sondern materielle Musse darbringend Maifejern organisieren, dessen Arbeit schon in februar begonnen warden. Auf dieser Vergnügen fünf thausend Männer nehmen teil. Es kommt oft vor, dass die Knaben im vorigen Abend lange gezecht haben, so alles mussten wir machen, und wir gifteten, und sagten ihr, warum übernahmen sie das.

Es gibt nur wenige solche Mench, auf dem als freiwilligen gänzlich lehnen kann. Man verschiebt neben der Arbeit seine Vertieblichkeit, weil sie ist nur sekundär. Schlisslich jedermann lebt aus seiner besoldeten Arbeit. Aber alles ist auch die Frage der Verantwortung. Die Arbeit wird sicher gemacht, wenn zu der Bezahlung angebunden ist. Es sit nicht Scham wenn jemand etwas nicht kostenlos übernehmen kann. Aber wenn wir die Arbeit schon übergenommen haben, dann müssen wir sie ehrenvoll ausmachen, gleichsam wir für sie bezahlt wären. Eingangs sollen wir die Rahmenbedingungen klären, um uns nicht enttäuscht zu werden. Eine andere Regel, dass wenn wir eine Arbeit übergenommen haben, dann wir sollen nicht dafür anführen, dass jemand für die hälfte zweimal soviel bekommt.

Einmal fuhr ich in Poland wegen eines gelegentlichen Auftrag. Wenn ich angekommen bin, man gab mir in meine Hand den Schlüssel eines Auto und hundert thausen swiss Frank. Aus der mpnatfristige Arbeit wurde elf Jahr, und wir stehen in gutem Fusse mit ihnen, weil ich war zuverlässlich, was ich unternahm, das behaltete ich, trotzdem wir hatten keinen schriftlichen Vertrag.

„Es gibt immer noch keinen Kapitalismus in Ungarn”

Interview mit den Schumicky Brüdern über den Zusammenhang zwischen Christentum und Wirtschaft

Gergely Szilvay: Magyar Kurír
2009. Dezember 5.

Es wird keine neue Weltordnung geben, der Kapitalismus ist nicht in der Krise, in Ungarn wiederum gibt es noch Sozialismus, meinen die Schumicky-Brüder.

Wir haben mit Mitgliedern des Érme Klubs (Wertigkeit Bewahrendes Club), das die christliche Geschäftsmänner verbündet, über die Typen des christlichen Unternehmen und über das ethisches Benehmen der Unternehmer gesprochen. Was zählt im Geschäftsleben, wenn jemand christlich ist? Wie behandelt er seine Konkurrenten und Angestellten, und wie beurteilt er die Gutwilligkeit? All diese Fragen werden in dem zweiteiligen Interview im Magyar Kurír behandelt. Der zweite Teil folgt nun.

- Es gibt eine Krise in Ungarn und in der Welt, und viele prophezeien das Ende des Kapitalismus. Man denkt, dass eine neue Weltordnung kommen wird.

Schumicky András: Meiner Meinung nach, wird es nicht zu dieser neunen Weltordnung kommen. Wenn wir in Betracht ziehen, dass die angelsächsische Marktwirtschaft sehr viel mehr floriert, der asiatische Markt sich sehr auf Produkte konzentriert dann hier in Europa Tonverwefen in Richtung des anderen.

Schumicky György: Aber ziehen wir in Betracht, dass man 40 Jahre versucht hat uns den Kommunismus aufzuzwingen, welcher zum Glück zerfiel. Der Kapitalismus aber wurde von niemandem aufgezwungen, sondern entwickelte sich von selbst. Seine Wurzeln stammen aus dem Wechselkommerz. Er funktioniert nach dem Prinzip: Ich habe etwas, und du auch, einigen wir uns darüber, was gibst du für meins, und was gebe ich für deins. Dies bedeutet dann wirklich Marktwirtschaft. Natürlich können Problemen auftauchen, zum Beispiel: wenn die Wertigkeit nicht durch Nachfrage und Angebot bestimmt werden. Warum fiel der Preis der Milch auf zwanzig Eurocent, während sie in der Produktion 50 Eurocent kostet. Ist die Lösung, dass man eine Labortechnik erfindet, bei welcher man für diesen Preis eine vollkommene Nachbildung der Milch produzieren kann? Nein, es wurde in den marktwirtschaftlichen Kreislauf von Außen eingegriffen, z.B. durch einen Staat, der im Vergleich zum anderen Staat mehr Subventionen zahlt.

Ein wichtiger Teil des Überlebens der Krise kann das bei uns ganz ausgestorbene Patriotismus sein. In der Schweiz bevorzugt man die heimischen Produkte, hier bei uns spielt der Preis die wichtigste Rolle. Dabei ist die Qualität natürlich das wichtigste. Vor ein paar Jahren gab es auch bei uns das Bestreben, das es Geschäfte geben sollte,, wo man nur ungarische Waren kaufen konnte, und diese sollten auch billiger sein. Mehrere Male habe auch ich solche Waren gekauft, um diese auszuprobieren. Aber meine Erfahrungen waren alles andere als gut. Einmal kaufte ich Schuhputzcreme, aber mit der konnte ich meine Schuhe gar nicht vernünftig putzen. Ich erstand z.B. Nudeln, aber diese ließen sich nicht vernünftig zubereiten. Das selbe passierte mir beim Einkaufen von Wurstwaren. Danach gab ich es auf. In Ungarn gibt es keine Marktwirtschaft, keinen Kapitalismus, sondern es herrscht immer noch der Sozialismus. Zu viele Menschen warten auf Hilfe von anderen, wie z.B. dem Staat. Es gibt viele Möglichkeiten auf dem Arbeitsmarkt, auch wenn es sich hierbei nicht unbedingt um die Traum- bzw. Wunschberufe aus der Kindheit handelt. Als Beispiel ein Bekannter von mir hat ein Gehöft. In der Umgebung gibt es viele Arbeitssuchende. Trotzdem ist es meinem Bekannten nicht möglich, vernünftige Arbeiter für seinen Hof zu finden, die pfleglich mit den Maschinen und Tieren umgehen.

Viele zieht es Richtung Westen, aber nicht um in erster Linie Millionen von Euro zu verdienen, sondern einfach um sich und ihren Familie eine Existenz aufzubauen und ein normales Leben zu ermöglichen. Ein weiteres Beispiel: An einer roten Ampel kam ich einmal mit einer Frau ins Gespräch, die dort für 200 Forint gefärbte Blumen verkaufte. Sie meinte, das das Geld vorne und hinten zum Leben nicht reicht, aber es sei besser, als nichts zu tun und nichts mit nachhause zu bringen. Diese Einstellung fehlt heute komplett.

Schumicky András: Das andere große Problem der Wirtschaft in Ungarn ist das offensichtliche Desinteresse und es fehlt an gesundem Menschenverstand. Ich habe schon mehrmals dem ratlosen Installateur geholfen das Problem der defekten Waschmaschine zu finden. ich Rat dem Einmal hatten wir unseren Keller überflutet und ich suchte einen Unternehmer, der das Problem lösen könnte. Ich bat ihn um ein Angebot. Er war nicht bereit, mir ein Preisangebot zu erstellen, es sei denn er käme heraus zu uns. Allerdings hätte er mir die Begutachtung des Schadens in meinem Keller in Rechnung gestellt. Mir schien es so, dass es ihm wirtschaftlich wohl so gut ginge, dass er auf einen neuen potenziellen Kunden leichtfertig verzichten könnte.

Schumicky György. Zugleich es gibt viele, die die alten Arbeitsbeziehungen nicht für wichtig halten, und für ein paar Forint mehr auf diese verzichten.

- In christlichen Kreisen, und seit der Krise eigentlich schon in allen Foren, ist es üblich, den Kapitalismus zu beschimpfen, und den Profit und die Banken auch.

Schumicky András: Wer diese Meinung teilt, der sollte in den Fortbildungskurs des Jesuiten Ulrich Kiss „Management by Jesus“ geschickt werden. Wenn man etwas verurteilt, dann nimmt man es nicht in Anspruch. Diese Leute habe ich gefragt, ob sie den Vertrag gelesen haben, den sie mit der Bank abgeschlossen haben sich bewusst dafür entschieden haben und ob sie den Kredit auch mit ihrem hart verdienten Geld bedienen können.

Die, die sich beschweren wiederum kommen kamen nicht aus den Kreisen der Ärmsten. Ich habe meinen Freund, welcher vierzehn Kinder hat, noch nie klagen gehört, zudem ist seine Frau nur Hausfrau, was bedeutet, dass sie nur von einem Verdienst leben. Dasselbe gilt für meinen Pädagogen Freund mit sieben Kindern. Stattdessen hörte ich einige Unternehmer klagen, weil sie sich ein neues Auto nicht kaufen können oder nicht an der Adria segeln gehen können. Die schwere Frage ist, „Wieviel ist genug?”

- Wie geht man mit jemandem um, den man entlassen muss?

Obwohl unsere Einnahmen signifikant sanken auf der Grund der Krise, haben wir dennoch niemanden entlassen. Aber zu besseren Zeiten, haben wir Rücklagen bilden können, von denen wir jetzt z.B. die Gehälter bezahlen. Zusätzlich haben wir drei Mitarbeiter neu eingestellt, obwohl dies vom Arbeitsaufwand her nicht nötig gewesen wäre.

Es gab einen solchen Fall, dass jemand einen Bekannten einem Unternehmer vermittelt bzw. vorgeschlagen hat und dieser mit Freude eingestellt wurde. Ziemlich bald hat man festgestellt, dass er in die Position nicht passt und hat ihn 3 Monate lang weiter beschäftigt, so dass er nebenher einen neuen Job finden konnte. Das „wie“ und „wen“ man entlässt spielt eine große Rolle: Es ist auch nicht egal, wen man entlässt, z.B. einen älteren Mann mit Großfamilie, oder einen Alleinstehenden, der zu seinen Eltern zurückziehen müsste. Man muss mit den Angestellten immer offen sprechen. Bei uns arbeiten fast nur Angestellte mit Großfamilien. Wir bevorzugen den sogenannten „geborgenen Jahrgang“, sprich, Menschen über 40, die langfristig bei einem Arbeitgeber und Arbeitsplatz bleiben möchten.

- Alle Vorzüge, die unkompliziert als grundsätzliche Vorzüge des christlichen Unternehmertums erwähnt werden, werden dargestellt, als wären sie die Vorzüge des existierenden Kapitalismus. Stimmt es , dass man dazu ein christlicher Mensch sein muss/soll?

Dies stimmt so, dieses sind die Zeichen des christlichen, redlichen Unternehmertums, und man soll dazu nicht christlich sein. Wenn jemand gottesfürchtig ist und seinen Glauben lebt, dann ist dies ein großes Plus, das uns hilft christlich zu handeln. Der heilige Geist wird unsere große Hilfe sein.

- Wir sprechen über schöne Überzeugungen, aber sind diese auch gültig für die Unternehmer des ÉRME Netzwerkes?

Wenn jemand immer nur nimmt, dann wird er mit der Zeit absplittern, und bleiben wird nur der, der auch etwas gibt. Wenn ich zum Beispiel einen Kopierer an einen Kunden ausliefere, auf dem nicht die Vignette eines Kopierer Mechaniker aufgeklebt ist, dann spreche ich mit unserem Geschäftspartner, und empfehle ihm einen aus dem ÉRME Netzwerk auszuprobieren.

Ist dies nicht Ignoranz den anderen gegenüber?

Der Kunde kann entscheiden, wen er von der Vielzahl gleicher Unternehmen aussucht. Ich mache nur eine Empfehlungen für ein Unternehmen das zum ERME Netzwerk gehört. Wenn der christliche Unternehmer besser ist, als der nicht christliche, denn wählt man natürlich den christlichen. Die nicht christlichen befürworten den ÉRME Club und die Zuverlässigkeit der christlichen Unternehmer.

Gleichwohl treffen wir auch solche, die in Entscheidungspositionen sind, was Auftragsvergaben angeht und man bittet sie zu helfen, sie aber antworten, dass sie nicht helfen können. In diesem Fall bekommt dann ein nicht christlicher Unternehmer den Auftrag. Was kann der Grund für diese Entscheidung sein?

Der christliche Auftraggeber wagt ihm zu sagen, dass er ein paar Prozent zurückzahlen soll, weil seine Gehalt nur hundert tausend Forint beträgt, und er muss davon leben. Manchmal liegt es sicherlich daran, dass es unbequem ist, wenn man zugeben muss, dass man Christ ist, aber trotzdem korrupt, vor allem wenn man sonntags zusammen die hl. Messe besucht. Andere aber wissen über ihn nicht, dass er christlich ist, wissen nur, das man mit ihm handeln kann. Dies ist ein schlechtes Vorbild.

Aber um ein sympathisches, positives Beispiel zu erwähnen: Der Leiter eines multinationalen Netzwerkes bat uns, dass wenn er es nicht schafft durch Verhandlungen mit uns den Preis zu mindern, dann können wir für die Talentumfürsorger Stiftung nach unserem Dünken ein paar Forint überweisen. Es stört den deutschen Inhaber nicht, dass er den Preis herunter drückt, da der Vorschlag für ihn immer günstig und gut war. Wo jemand sich nicht scheut, den Preis ein wenig zu senken, um dem Gemeinwohl zu dienen, und den Preis nicht als alleiniges Kriterium für einen Geschäftsabschluss sieht, so jemanden unterstützen wir.

Warum ist das Geschäft mehr, als nur der Profit? – wie der Slogan des ÉRME Klub lautet.

Ich kann hier aus dem Programm welches für die Schüler der Mittelschule bestimmt ist, zitieren: der gute Unternehmer wird Anerkennung finden in seiner Sparte, wird für seine Anvertrauten für lange Zeit Sicherheit schaffen, weil er nutzbare Wirksamkeit kreiert, solidarisch ist, Sorge trägt für andere, aber nicht nur im materiellen Sinne, sondern unter Berücksichtigung der Umwelt und des Geschäftes.

Es lohnt sich, einander anzusprechen.

SCHUMICKY András: "Es ist gelungen, viel gute Energie in die ÉrMe einzubeziehen."

Gábor Bethlenfalvy: Érmeháló
25. Marz 2013.

Vom Präsidenten des Kuratoriums der ÉrMe Stiftung erhielt SCHUMICKY András zu Beginn des Jahres das ÉrMe-goldene Abzeichen für seine für das ÉrMe Geschäftsnetz durchgeführte, auf lange Zeit zurückgreifende Arbeit. Aus diesem Anlass fragten wir den das banktechnische Unternehmen gemeinsam mit seinem Bruder führenden Geschäftsmann, der sich auch mehreren gesellschaftlichen und kirchlichen Anstrengungen verschrieben hat, z. B. ist er auch Mitglied des Malteser Ritterordens.

Ich glaube, dass den ÉrMe Mitgliedern über Dich in erster Linie einfällt, dass Du schon viele Geschäftsverbindungen zustande gebracht hast, auf diesem Gebiet haben Dir viele Menschen viel zu verdanken. Machst Du das instinktiv so gut, oder strebst Du das bewusst an, hast Du irgendeine besondere Methode?

Wahrscheinlich bin ich auch genetisch bedingt in der Lage dazu, aber tatsächlich versuche ich auch bewusst anzustreben, auch dann anderen zu helfen, wenn mir persönlich daraus keinerlei Nutzen entsteht.

Wobei könnten Dir die Mitglieder der ÉrMe helfen? Euer Unternehmen beschäftigt sich mit einem verhältnismäßig außergewöhnlichen Fachgebiet, mit Lösungen der Bargeldhandhabung.

Ja, wir sichern das spezielle Hinterland der Bargeldverarbeitung, die Qualität, die Zuverlässigkeit und langfristige Überlegungen sind die Werte, auf die wir bauen. Die SCH-PS Kft. vertreibt die Geräte zur Kontrolle der Banknoten und der Geldmünzen, für das Zählen dieser, die Verpackung, den Transport und versieht den Service dafür, typisch für solche Kunden – z. B. für Banken, Handelsfirmen, usw. –, die im Verlaufe ihrer täglichen Tätigkeiten eine größeren Menge Bargeld handhaben. Solche Firmen, potentielle Auftraggeber, kommen in der ÉrMe nicht wirklich vor. Wir haben unser ausgebautes Kontaktsystem, im Großen und Ganzen kennen wir die in Frage kommenden Auftraggeber, von den ÉrMe Mitgliedern kann ich darüber nicht wirklich etwas Neues erfahren. Meine eigene Rolle in der ÉrMe sehe ich mehr darin, dass – da ich viele Menschen treffe, viel unterwegs bin – ich denjenigen helfe, die nicht genügend Kontaktkapital oder Mut haben, um in ihren eigenen Angelegenheiten nach vorn kommen zu können.

Mut…? An welche Art von Mut denkst Du?

Mut ist dafür notwendig, um jemanden anzusprechen und auch dazu, sich zu tauen, an Großes zu denken, ein größeres Unternehmen zusammen mit anderen zu erschaffen.

Und vielleicht auch dazu, jemandem unser Vertrauen vorzuschießen …?

Ich bin bestrebt, mich an alle mit maximalem Vertrauen zu wenden, ganz bis zur ersten Enttäuschung. Wenn ich über jemanden schlechte Nachrichten höre, gehe ich mit demjenigen selbstverständlich vorsichtiger um, aber ich bin immer bestrebt, mich auf meine eigenen Erfahrungen zu stützen und nicht auf Gerüchte. Mein Standpunkt im Zusammenhang mit Vertrauen wird dadurch bestimmt, dass als ich erst 26 Jahre alt war als Csilla von Boeselager mich zu einem der Leiter des Ungarischen Malteser Hilfswerkes ernannt hat. So gelangte ich mit Regierungschefs, Außenministern in Kontakt, und ich hätte auch viel vermasseln können, aber es hat mir Kraft gegeben, dass mir jemand vertraute, von dem ich diese Aufgabe erhielt. Das gibt die Motivation, dass jetzt ich helfen, ich Vertrauen anderen gegenüber vorschießen muss. Prinzipiell betrachte ich das immer mehr als meine Aufgabe, operativer Leiter möchte ich nicht mehr wirklich und nirgends sein, ich bin mehr bestrebt, dass die entsprechenden Menschen die entsprechenden Aufgaben bekommen, die sie gut ausführen und in denen sie erfolgreich sein können.

So kann deren Erfolg auch Dein Erfolg sein, nicht wahr?

Natürlich, aber wichtig ist, dass der Grundstandpunkt nicht das Suchen meines eigenen Erfolges ist. Ich gehe deshalb zu ÉrMe hin, um zu beobachten: was kann ich anderen geben? Auch wenn ich etwas erhalte – z. b. die Freude des Erschaffens – ist das besonders gut.

Schumicky András: "Azért járok az ÉrMébe, hogy azt figyeljem: mit tudok másoknak adni?"

Deine Initiative ist die Gründung der ersten solchen ÉrMe-Organisation, der pátyi Club, der unabhängig vom budapester ÉrMe-Club, auf Gebietsbasis organisiert ist. Kann das für die Gründung weiterer örtlicher Clubs ein Muster sein?

Natürlich kann das ein Muster dafür sein, und hier möchte ich diese meine Erfahrung mitteilen, was auch für mich neu ist und auch für andere lehrreich sein kann. Mir kommt der Evangeliumsspruch in den Sinn, in welchem der König die Menschen zum Hochzeitsfest ruft, aber diejenigen, die offiziell eingeladen waren, die haben sich mit allen möglichen Sachen entschuldigen lassen, und im Endeffekt haben die Diener des Königs von der Straße alle eingeladen, die sie nur treffen konnten. (Mt. 22, 1-14 – Redaktion) Auch ich habe es durchlebt, dass ich in vielen Fällen mit Menschen, die ihren Weg suchen, besser kann, als mit denjenigen, im übrigen verschriebenen Christen, die zwar eifrig in die Kirche gehen, aber als sie nicht wirklich verstehen würden, welche Notwendigkeit dafür besteht, dass sie an ihrem Wohnort mit anderen christlichen Unternehmern Kontakt unterhalten, und etwas für die Gemeinschaft tun.

So etwas hast Du vor nicht langer Zeit in einem Gespräch als Beispiel erwähnt, das Projekt des Baues eines Spielplatzes in Páty, das bei der letzten Advent-ÉrMe-Versteigerung Unterstützung erhielt.

Das ist tatsächlich ein gutes Beispiel. Wir haben zu dieser Arbeit nicht in erster Linie Christen geladen, sondern diejenigen, die kleine Kinder haben und für die das Projekt von Interesse ist. Das ist eine andere Frage, dass es sich über einige von uns zwischenzeitlich herausstellte, dass wir den gleichen Glauben und die gleiche Wertordnung unser nennen. Aber vielleicht ist es noch wesentlicher, dass sich in diesem Team solche Menschen befinden, die sich seitdem der Kirche nähern.

Közösségi munkában épül a pátyi Dobogó-játszótér

Das heißt, dass das ÉrMe Netz so auch eine Evangelisierungsmission haben kann?

Ganz genau. Aber dafür bedarf es der Offenheit, worüber ich sprach. Dass wir alles mit solchen Augen betrachten: wem, wie könnte ich damit helfen? Vor nicht langer Zeit habe ich mich mit jemandem getroffen, ein alter Bankkontakt. Ich konnte ihm in einem vollständig anderen Unternehmen helfen und habe ihn auch sofort eingeladen, in den ÉrMe Club Páty zu kommen, seitdem kommt er auch, obwohl er nicht in Páty wohnt. Oder ein anderes Beispiel: ich habe eine solche Firma gesucht, die eine Schuhreinigungsmaschine herstellen kann, und ich bin zu einem Unternehmen, das Behinderte beschäftigt, gelangt, wo ich einen solchen Bruder empfehlen konnte, der aus einer ähnlichen Einrichtung weggeschickt wurde. Das heißt, man muss sich mit offenen Augen bewegen, es müssen die Verbindungsmöglichkeiten entdeckt werden. Dazu müssen auch die alten Kontakte gepflegt werden: mit wem ich mich nicht regelmäßig treffe, weil wir gerade keine gemeinsame Sache haben, auch diese rufe ich jährlich ein-zweimal an, wir tauschen ein-ein e-mail aus.

Also gehen der persönliche Kontakt, der Geschäftskontakt, der auf der gemeinsamen Wertordnung basierende Kontakt nicht auseinander, sondern alle verflechten sich.

Ich kann hier das Beispiel von SIMON Zoli aufführen, den wir in diesem Jahr zum Leiter des Clubs in Páty gewählt haben. Zoli habe ich im Zusammenhang mit dem Kirchenbau in Páty kennen gelernt, einmal habe ich ihn während des Ziegelstapelns angesprochen und es stellte sich heraus, dass er ein Informatikunternehmen hat. Ich lud ihn in den Club ein, er kam auch, aber nach ein – zweimal meinte er: hier kann er zwar vielleicht interessante Vorträge hören, aber Geschäfte wird ihm das nicht einbringen, das ist sicher. Im Vergleich dazu sieht es jetzt so aus, dass er Dank unserer ÉrMe Mitglieder Kontakte sehr ernsthafte Aufträge erhalten wird.

Es lohnt sich also, beim Kirchenbau in Páty Ziegel zu stapeln…

Das lohnt sich auf jeden Fall, aber was noch lehrreicher ist, dass es sich lohnt, einander anzusprechen, und dass es lohnenswert ist, in den ÉrMe-Club zu kommen.

Az épülő pátyi templom téglaburkolatos homlokzata

Wie siehst Du jetzt die Situation, die Zukunft des ÉrMe Geschäftsnetzes?

Als sehr positiv betrachte ich, dass endlich in der ÉrMe die gemeinschaftliche Leitung verwirklicht wurde: die aus den Leitern der verschiedenen Organisationen und dem Leiter des Kuratoriums der ÉrMe Stiftung bestehende Körperschaft entscheidet in allen das gesamte Netz betreffenden Angelegenheiten. Damit gelang es, viel gute Energie einzubringen, und die Organisation bekam einen neuen Schwung. Die Gründung des ÉrMe-Clubs in Páty halte ich auch von dem Gesichtspunkt her für eine wichtige Entwicklung, dass dadurch auch eine Basis zur Annäherung an den Verein zur Wahrung christlicher Werte (Kérme). Damalige eventuelle Gegensätze verlieren ihre Aktualität: heute sprechen wir bereist über mehr ÉrMe-Organisierungen, unter denen auch Kérme auf irgendwelche Art und Weise ebenso ihren Platz finden kann, wie der Club in Budapest oder Páty oder eben unseren Spezialistenclub. Das gibt Möglichkeiten auch dazu, dass früher abgedriftete – eventuell wegen Streitigkeiten Enttäuschte – Mitglieder zu uns zurückkehren. Wir freuen uns auch über das Aufleben des ÉrMe Junior Clubs, im Anschluss der Jugend – darunter auch meiner eigenen Kinder und Kinder meiner ÉrMe Mitglieder-Partner – sehe ich die Rückbestätigung, dass wir etwas gut machen.

Ich glaube, dass wir hier auch über Deine Tätigkeiten in der Ukraine-Karpaten reden sollten. Vor nicht allzu langer Zeit trat anlässlich eines Gespräches die Frage auf: was kann ÉrMe für die hinter der Grenze, auf abgeschnittenen Gebieten lebenden Menschen tun? Wir sind so verblieben: z. B. müssen wir zeigen, was unsere Mitglieder machen – und das kann vielleicht auch für andere ein nachzueiferndes Beispiel werden. Also: was machst Du in der Karpaten-Ukraine?

Zu Beginn der 90-iger Jahre gelangte ich über das Malteser Hilfswerk erstmals in die Karpaten-Ukraine, obwohl mich keinerlei persönliche oder familiäre Bindung damit verband. In Beregszász habe ich sehr freundliche Menschen getroffen, mit denen wir gemeinsam ein ECDL Prüfungszentrum gründeten. Aus den Einnahmen daraus können die örtlichen Malteser ihre Immobilien unterhalten. Viele Jahre später gelangten wir in ein kleines Holzturm-Dorf mit einer Straße, nach Roztoka, oben in den Karpaten, zwanzig Kilometer von den Vereckei-Höhen. Wir sind dann mehrmals zum Schifahren dort hingefahren, zuerst haben wir ein Haus gemietet, um 2000 haben wir dann ein Gebäude gekauft. Jetzt fahren wir acht-zehnmal jährlich dort hin. Seit neuem fahren wir fast nur noch dort Schi, es ist von vielen Gesichtspunkten her besser als in Österreich und unvergleichlich billiger. Danach haben wir mit Leuten aus Beregszász eine gemeinsame Firma gegründet, die sich mit Informatik, Herstellung von Karten beschäftigt. Das gibt jetzt zehn örtlichen Familien Arbeit. Wenn wir tatsächlich den dort Lebenden helfen wollen, dann müssen wir so etwas machen: ihnen zu Arbeit, Unterhalt verhelfen. Ansonsten wird sich die Situation des "Ungarntums" so "lösen", wie ich es nicht möchte: sie wandern einfach weg von dort, die Ungarn nehmen ab. Übrigens habe ich in Beregszász bereits auch schon einen Patensohn.

WIR SIND CHRISTEN, ABER KEINE TROTTEL!
2014 Heti Válasz Kiadó

Szepi

"… auch mit einem meiner kleinsten Geschwister …"

Dobos Marianne: A szeretet önkéntesei, 1990 Fórum könyvkiadó

Ich bin Szepi. Ich weiß gar nicht, wo ich mit der Geschichte beginnen soll. Ich glaube dort, als der vier Jahre alte Szepi den Vater Imre in Zugliget kennen gelernt hatte. Da war er das erste Mal hier. Ich bin zwei Jahre lang zu ihm zur Religionsstunde gegangen. Anschließend ging er weg von hier, und wenn ich mich richtig erinnere, dann kam er im Herbst '76 zurück. Ich habe mich sehr gefreut, ich erinnere mich an ihn, ich wusste, dass ich sechs Jahre alt war als er gegangen ist. Ich mochte ihn, weil er sehr gut mit den Kindern umgehen konnte. Schnell kam eine sehr gute kleine Gruppe zusammen. Die derzeitigen "alten" Eheleute waren damals hier die Jugend. Von einigen meiner damaligen Freunde kam eine gute kleine Religionsgruppe zusammen, und diese bildet den Kern der heutigen Donnerstagsgruppe. Ein bewegtes Leben begann in Zugliget. Das Pfarramt war inzwischen ein kaum besuchtes Pfarramt. Offiziell hatte die Kirchengemeinde achttausend oder vielleicht sogar noch mehr Mitglieder, aber wenn mal fünfzig zu einer großen Messe gingen, dann waren das schon viele. Als Vater Imre hierher in diese abgetakelte Kirche kam, denn da war sie noch abgetakelt, im Keller stand das Wasser einen Meter hoch, durch das Dach regnete es durch. Ich erinnere mich auch noch daran, als bei einer heiligen Messe das Wasser aus dem Sanktuarium auf den Kopf von Vater Imre tropfte.

Es begannen die ersten großen Arbeiten, die Reparatur des Dachgestühls, wofür die Gläubigen das Geld zusammengelegt hatten, eine Million-Zweihunderttausend Forint. Das war vor mehr als zehn Jahren eine bedeutende Summe, aber es hat die Gläubigen zusammengeschweißt. Jeder, der Geld verdiente, hat tausend Forint eingezahlt. Danach wurde die innere Umgestaltung der Kirche vorgenommen. Sie erwies sich, so wie sie war, als sehr eng. Es begannen ja immer mehr Leute hier her zu kommen. Hier begann ein sehr prickelndes Leben. Die Gläubigen nahmen ihren Urlaub und arbeiteten, die Nacht zum Tag gemacht, rissen die Wände ab. Danach wurden die Bögen gebaut. Während eines Sommer ist die Kirche in ihrer heutigen Form erbaut worden bzw. sie war noch nicht gestrichen, das wurde später gemacht. Diese Arbeiten, diese großartigen Bewegungen haben die Gemeinde zusammengeschweißt. Vielleicht ist auch das ein Grund dafür, dass die Menschen auch heute noch opferbereit sind. Sowohl die Kleinen als auch die Großen haben hart beim Bau gearbeitet. Ich erinnere mich, damals war ich fünfzehn Jahre alt. Aber meine ganze Freizeit habe ich dort verbracht.

Von Seiten Vater Imre’s war das ein gewagtes Unternehmen, dass er ein solch prickelndes Pfarramt, Gemeinde gegründet hat, denn zu diesen Zeiten wurde Menschen noch sehr beobachtet, und es wurde nicht gern gesehen, wenn sich jemand so intensiv mit der Jugend beschäftigt. Noch dazu wenn es sich dabei um einen Pfarrer handelt …

Wir hatten sehr viele gemeinsame Sommererlebnisse. In jedem Jahr machten wir mit Vater Imre Ausflüge für einige Wochen. Einmal zum Beispiel sind wir in den Bakony gefahren, wo uns der Abend überraschte, wir schlugen die Zelte auf und haben dort geschlafen. Im Wald hat er jeden Abend eine Messe gelesen, Andachten abgehalten. Dieses Leben war einfach phantastisch. Damals hatte Vater Imre noch mehr Zeit, weil auch noch ein junger Pfarrer im Pfarramt war. Und noch ein älterer, Vater Pethő. Also waren sie zu dritt, so dass jeder von ihnen für einen Monat zu Erholung konnte. Mit Vater Imre sind wir über mehrere Sommer hin mindestens für ein-zwei Wochen nach Sajkod zum Urlaub gefahren. Das sind erinnerungsreiche Ausflüge. Ich habe Vater Imre das Surfen beigebracht, im Winter gingen wir zum Schifahren. Weil er auch das Schifahren gelernt hat. Er war kein vom Boden abgehobener Mensch, er hat die Schönheiten des Lebens auf der Erde sehr wohl genossen, hat die Möglichkeiten genutzt.

Dem seine Seele aufziehenden Pfarrer, Vater Károly, Dr. KUTASI Károly, wollte Vater Imre ein erhebendes seelisches Geschenk geben. Deshalb rief er die Gläubiger des Pfarramtes in Zugliget zusammen, eine große Menschengruppe, und ist mit ihnen nach Győrzámoly gepilgert. Győrzámoly aber ist kein Pilgerort. Aber Vater Imre ist dort aufgewachsen, und dieser gute, alte, schwerkranke Priester lebt dort. In die Kirche haben wir nicht alle hineingepasst. Deshalb hat die heilige Messe später begonnen. Es wurde ein provisorischer Altar neben der Kirche gebaut und dort im Kirchengarten war die Menschenmenge, die dort hingekommen war. Den Menschen aus Győrzámoly blieb der Mund offen vor Staunen. Vater Károly ging es während der heiligen Messe schlecht, er wurde in die Sakristei gebracht, ruhte sich ein wenig aus, danach kam er wieder raus. Die Gläubigen aus Győrzámoly haben uns mit sehr viel Liebe empfangen. Sie haben diesen vielen Menschen ihre Gastfreundschaft erwiesen, brachten in kleinen Körben Gebäck, Obst und waren bestrebt, es uns an nichts fehlen zu lassen. Danach, damit auch tatsächlich ein Pilgerschaftscharakter auftritt, sind wir noch nach Győr in die Kathedrale gegangen, wo Tihanyi Gazsi und die Skólás Kinder vor dem Bild der Heiligen Mutter gesungen haben. Wir haben auch noch das Tuch angeschaut, mit dem die Tränen der Heiligen Mutter vom Bild abgewischt worden waren, und anschließend gingen wir nach Hause.

Die Spezialität von Vater Imre begann mit Pastorisierung von Familien und der karitativen Tätigkeit mit Hilfe von Großfamilien. Auch ich habe irgendwo hier mit den Sachen begonnen, weil ich Kinder sehr mag. Schon in meinem jungen Alter bin ich zu solchen Familien gegangen, wo zwei, drei, vier, eventuell mehr Kinder lebten. Einfach nur deshalb, um mit den Kindern zu spielen. Ab und zu habe ich sie zum Spazieren mitgenommen, damit sie ein bisschen Abstand von zu Hause erlangen konnten. Und dabei waren auch von meinen Freunden einige Partner.

Wenn ich mich recht erinnere, dann war 1977 oder 1978 die erste solche Bewegung, die bereits ausdrücklich als karitative Tätigkeit bezeichnet werden kann. Wir begannen zu einem Bewegungsbehinderten, Varga Laci, zu gehen, von dem wir irgendwoher die Bitte um Hilfe erhielten. Der Junge hatte sehr alte Eltern. Ich glaube, seine Mutter ist gestorben, und er lebte nur mit seinem Vater. Er brachte sehr eine Unterstützung. Er war der erste, mit dem wir uns so beschäftigt haben. Wir organisierten, dass immer jemand zu ihm ging. Ab und zu haben wir ihn auch zur Religionsstunde mitgenommen, und zur Heiligen Messe. Entweder zu Fuß, weil er in der Börszörmény út wohnte, oder wir haben ihn in den Bus gesetzt und sind so mit ihm nach Zugliget gefahren. In dieser Zeit ging es der Jugend noch nicht so gut wie heute, wo fast jeder ein Auto hat. Damals gab es nur diese Lösung.

Mir kam dann der Armeedienst dazwischen, und das eine einzige Jahr hat ausgereicht, dass mein Kontakt mit VARGA Laci abbrach. Bzw., Gott sei Dank, hat die Jugend die Stafette übernommen und die Angelegenheit weitergeführt. Dann kamen nach der Armeezeit so ein-zwei "leere Jahre", bis ich die Universität begonnen habe. Ich habe einigen Freunden beim Hausbau geholfen, und auch ich habe mit einem Hausbau begonnen.

In Zugliget kamen immer Rufe, dass hier zu einer alten Frau gegangen werden, dort einem anderen etwas geholfen werden muss. Einem seine Wohnung streichen, einem anderen Holz hacken. Mit einem Wort, es gab immer etwas, wozu die Jugend in Bewegung gesetzt werden musste. 1987, als wir mit Ildi schon verheiratet waren, kam einmal GUBICZA Balázs, einer der Kirchensteuereintreiber des Pfarramtes, damit zu uns, dass hier in der Straße ein bewegungsbehinderter Junge, CSEPREGI László, wohnt. Und er kann nur dann dort wohnen, wenn wir organisieren, dass ihm immer jemand Frühstück, Mittagessen, Abendessen bringt. Er möchte sehr zur Heiligen Messe kommen. Das müssen wir lösen. Deshalb hat Balázs an uns gedacht, weil ich so etwas schon öfter organisiert hatte. Ich habe den Jungen auch aufgesucht. Zu Religionsstunden bzw. der Heiligen Messe hat ihn immer jemand anders mitgenommen. Ihn in das Auto zu setzen war richtig umständlich, das bedurfte einer speziellen Technik. So ging das über lange, lange Zeit. Zu Fuß war es sehr schwierig ihn zu schieben, so dass ihn jeder mit dem Auto fahren musste.

Dann kam er in die Baba utca [Straße], und ich habe ihn auch dort besucht. Damals erfuhr ich, dass es diese Einrichtung gab. Immer mehr Jugendliche gelangten dadurch in den "Einzugsbereich" der Baba utca, weil sie Csepi abholen mussten. Dann stellte sich heraus, dass nicht nur Csepi hier nach Zugliget geholt werden muss, sondern es gibt auch noch andere. Es begannen sich Freundschaften und auch ganz tiefe Kontakte zu bilden. Und bis dahin haben wir das alles ohne das Malteser Hilfswerk und sonstigen gemacht. Und wir haben es getan, weil wir in unserem Inneren gespürt haben, dass es getan werden muss.

Im vorigen Jahr, Ende Mai oder schon Anfang Juni 1989, sagte Vater Imre: "Szepi! Sammle vier Leute zusammen, ihr müsst mit den Maltesern nach Lourdes fahren." Ich habe meinen Vorgesetzten angerufen, dass von bis Urlaub brauche. Er hat sich natürlich darüber überhaupt nicht gefreut, im Gegenteil, er hat mir gedroht, dass er mich rauswerfe. "Gut, dann wirf mich eben raus. Arbeit finde ich noch immer, aber ich habe jetzt eine solche Aufgabe, und ich habe noch dreißig Tage Urlaub, auch aus dem Vorjahr habe ich noch welchen. Entweder Sie lassen mich gehen oder wenn nicht, dann schmeißen Sie mich ruhig raus, und damit ist die Sache geregelt." Damals habe ich noch bei der Kontrax Kleingenossenschaft als technischer Leiter gearbeitet.

Vater Imre ließ nicht viel Zeit zum Nachdenken, denn er hat abends um sechs Uhr gesagt, dass es um neun die Besprechung für Lourdes gibt. Ich habe mehr mit einem Ausflug gerechnet, gut, wir fahren da hin, reisen, wird ganz sicher eine gute Sache werden. Seelisch habe ich nicht auf zu viel gewartet. Solche Pilgerorte mag ich nicht besonders und erwarte auch nicht viel davon. Es gestaltete sich anders. Es erreichte uns das Beispiel der deutschen Malteser Ritter: die Einstellung zu den Kranken, Liebe in der mit ihnen durchgeführten Beschäftigungen. Ich mit sehr, sehr großem seelischen Erlebnis nach Hause zurückgekehrt. Auch Lourdes war ein großer Zauber für mich. Und da habe ich beschlossen, dass ich mich tiefer in die Malteser Arbeit vertiefen werde. Bis dahin bedeutete das Ungarische Malteser Hilfswerk für uns nur so viel, dass wir von dessen Existenz wussten, da Vater Imre der Vorsitzende war. Aber sehr beschäftigt haben wir uns mit dem Ganzen nicht. Unsere Arbeit bestand nur darin, dass wenn ein Camion eintraf dann DESSEWFFY Laci oder ADÁNYI Laci in die Religionsstunde hinein sagte: "Na Kinder, kommt packen!" oder per Telefon wurde mitgeteilt: "Szepi! Organisiere X Leute zum packen."

Auf der Lourdes-Fahrt habe ich mich mit Rittern von draußen unterhalten. Und sie, als sie im Sommer kamen und sahen, wie ich den Csepregi in das Auto packe, sagten, dass Kranke nicht so transportiert werden dürfen, sie schicken uns einen Mikrobus zu diesem Zweck. Den haben sie auch geschickt, aber als sie sahen, wie ich den 150 kg schweren Csepregi zusammen mit dem Rollstuhl gehoben habe, sagten sie, dass uns unser Rücken mehr wert ist und sie einen solchen Mikrobus schicken werden, in den auch ein Rollstuhl hinein geschoben werden kann. Ein solcher traf in diesem Jahr im Februar aus Freiburg ein. Dieser Mikrobus verfügt über eine Rampe, auf welche die Patienten geschoben werden können. Und jetzt können wir, Gott sei Dank, die Patienten mit zwei Mikrobussen transportieren. Sie kommen aus der Baba utca hinauf, aber ab und an kommen sie auch von anderen Orten.

Nach der Lourdes Fahrt kam der Sommer. Endlich hatten wir vier-fünf Tage Zeit, um mit Ildi irgendwohin zur Erholung zu fahren. Auch bei meinem Arbeitsplatz gab es viel Arbeit, aber auch die Malteser Sachen beanspruchten viel Zeit. Damals war ich auch privater Gartenbauer. Also blieb nicht viel Zeit für Urlaub. Schließlich entschieden wir doch, vier Tage zu verreisen. Als wir zurück nach Hause kamen, am 18. August, gab es hier in Zugliget Unannehmlichkeiten. Der Hof war voll mit Ostdeutschen. Zum Glück verhielt sich mein Chef verhältnismäßig normal, er kommt auch aus Zugliget, und hat eingesehen, dass ich nicht so intensiv zur Arbeit erscheinen kann wie früher. Ich habe den gesamten Vormittag oder den gesamten Nachmittag bis spät abends im Lager verbracht, es gab immer etwas zu tun. Entweder wurde etwas aufgebrochen, oder etwas gestohlen, eventuell wurde jemand krank und musste ins Krankenhaus gebracht werden. Oft kam es vor, dass deutsche und ungarische Sprachkenntnisse gebraucht wurden. Und wir haben organisiert und gearbeitet…

Das ging so über lange, lange Zeit hin, bis ungefähr Oktober. Dann gab es endlich einen ruhigeren Zeitabschnitt, wir konnten ein bisschen nachdenken, wie wir die ganze Malteser Sache weitermachen. Wir hofften, dass wir jetzt dazu Zeit haben. Aber hatten wir natürlich nicht, weil der Nachhall der Aktion der ostdeutschen Flüchtlinge lange anhielt.

Als ich aus Lourdes zurückkam bat mich die damalige Leitung der Malteser, dass ich im XXIII János katholischen Heim, im Altersheim Malteserarbeit organisieren solle. Ich bin zusammen mit Adányi László zu einem Gespräch zur Direktorin des Heimes gegangen. Die Lourdes Reise hat mich jedoch darauf gebracht, dass nicht so geholfen werden muss.

Das ist ein übermäßig gutes Heim dafür, als dass ich dahin gehe, um gute Miene zu machen. "Na, alte Damen! Ich lese euch jetzt etwas vor oder wir gehen spazieren." Ich habe gespürt, dass das nicht meine Kategorie ist. Ich kann mich damit nicht wirklich nützlich machen, wenn ich sie besuchen gehe.

"Zum Glück" hat diese Institution auch eine Pflegestation. Das Altersheim, benannt nach dem Kardinal LÉKAY László, draußen in Máriaremete. Und dort bestand wirklich sehr großer Bedarf an unserer Arbeit. Für die Schwestern war es sehr ermüdend, alle Pflegebedürftigen der Zimmer allein zu baden. Auch dort gibt es schwierige Patienten und auch seelisch ist es nicht leicht, jeden Tag die gleichen Abläufe bei den gleichen Patienten oder Alten durchzuführen. Wir dachten dann, dass wir hier helfen. Zu Beginn sind wir im Sommer wöchentlich einmal zum baden dorthin gegangen. In erster Linie habe ich die Gruppe aus den Leuten zusammengestellt, die in Lourdes waren, die wussten, was sie übernehmen. Dann begann die Zahl der Leute, die hier helfen wollten, schnell anzusteigen, so dass wir jetzt bereits dreimal die Woche gehen können. Montag, Mittwoch und Samstag.

Den Samstag können wir auch schon halbieren, was soviel bedeutet, dass samstags jeder nur aller zwei Wochen dran ist. Auch der Mittwoch ist ziemlich bequem, weil wir dann zu viert gehen, nicht so wie in der ersten Zeit. So haben wir genügend Zeit, um uns mit den einzelnen Alten zu beschäftigen, uns mit ihnen zu unterhalten. Leider kam auch unsere menschliche Schwäche hervor, denn wir haben uns an ein-ein Zimmer gewöhnt, die Leute lieb gewonnen. Ich sagte dann, dass wir auch das schwierigste Zimmer übernehmen würden, aber es wäre meine Bitte, dass wir nicht in jeder Woche an einen anderen Ort gehen müssen, damit wir mit den alten Menschen einen seelischen Kontakt aufbauen können. Es ist keine Lösung, dass wir sie nicht einmal kennen lernen und in der nächsten Woche schon zu jemandem andern gehen. Wir treffen uns praktisch in jedem zweiten Monat mit den gleichen alten Menschen.

Unsere Bitte wurde erhört, und wir bekamen das schwierigste Zimmer. Zumindest wir, die Mittwochgruppe. Hier ist Tante Anna, eine 120 kg Dame, sie hat geistig schon ziemlich abgebaut. Während wir sie baden schlägt sie ständig, schreit herum. Das ist eine sehr, sehr große Aufgabe. Die Schwestern freuen sich sehr, dass wir das übernehmen und sie sich nicht damit beschäftigen müssen. Es ist da noch ein weiterer Patient, der ebenfalls nichts mehr über sich weiß. Aber es gibt unter ihnen eine sehr liebe Frau, Tante Erzsike, die Goldschmiedkünstlerin war. Sie hat einige Male geglaubt, dass wir Einbrecher sind, aber auch da hat sie uns herzlich empfangen. Tante Rozsika hat immer gefragt, warum wir sie im Wasser ertränken wollen. Dann gibt es solche, die niemals etwas sagen, so eine war Tante Jolika, sie ist seither schon gestorben. Sie hat wie eine Puppe praktisch immer geschlafen. Nie hat sie etwas gesagt.

Wir haben es hier übernommen, dass wir zweimal im Jahr eine Pilgertour machen. Im vorigen Jahr waren wir in Lajosmizse zur Erntesegnung. Die hiesigen alten Menschen haben wir mitgenommen.

Ich komme zurück zum November, als wir uns mit Vater Imre und Csilla darüber unterhielten, ob ich nicht Lust hätte, diese Arbeit als Hauptarbeit zu machen. Ich sagte, dass ich hätte, aber dafür müssen auch die materiellen Bedingungen geschaffen werden. Denn ich muss ja auch von etwas leben können.

Viel Zeit zum Überlegen gab es nicht, denn es kam der 22. Dezember, als in Rumänien die Revolution ausbrach. Nahezu alle, die irgendwo von der Nachricht erfahren hatten, dass die Grenze offen ist und man gehen kann um zu helfen, sammelten sich in Zugliget.

An diesem Tag war ich in Fehérvár und habe zwischendurch die Nachrichten gehört. Ich habe gehört, wie die Situation ist. Ich bin nach Hause gestürzt, um meinen Reisepass zu holen, danach nach Zugliget, fragte, wann wir losfahren. Abends bis fast Mitternacht haben wir fünfzig LKW und Mikrobus voll gepackt. Wir haben den Keller praktisch vollkommen leer geräumt. Der Konvoi fuhr los.

Leider meinte Vater Imre, dass aber auch jemand hier zu Hause auf die Sachen acht geben muss, also blieben wir zu zweit, ich und SEIDL Gábor, um das Hinterland zu organisieren.

Und es gab Arbeit. So musste zum Beispiel eine ständige Bereitschaft im öffentlichen Lager da sein, wo die Spenden in Empfang genommen wurden. Im Radio mussten Aufrufe getätigt werden, damit die Leute spenden. Ständig mussten die Nachrichten beobachtet werden, was gerade in Rumänien passiert, welche Möglichkeiten es gibt. Organisieren, dass anstatt eines Doppelanschlusstelefons noch fünf Hauptleitungen installiert werden. Auch das Amateurradio bot seine Hilfe an, und sie haben eine vollständige Radiokette angelegt. Natürlich gab es tausende sonstige Sachen zu erledigen. Tag und Nacht geschahen die Ereignisse.

Drei Tage lang konnte ich nicht nur nicht schlafen und nach Hause gehen, umziehen konnte ich mich nicht einmal. Aber so ging es allen. Dann verging die Zeit, und ich habe meinem vorherigen Arbeitsplatz gemeldet, dass ich leider kündige. Weil ich hier mehr gebraucht werde, und ich habe dann als Freiberuflicher gearbeitet, was bedeutet, dass ich mein eigener Herr wurde.

Über mich selbst möchte ich noch soviel sagen, dass ich ursprünglich Stromflusstechnik Maschinenbauer bin, früher habe ich mich mit Umweltschutz, Staubfiltern beschäftigt, ich war auch als Ingenieur für Geschäftsvermittlung tätig, und jetzt arbeite ich hauptberuflich als geistiger Freiberuflicher bei dem Malteser Hilfswerk.

Seit dem vierten Februar bin ich Mitglied des Kuratoriums, was ich absolut nicht wollte, aber das Schicksal hat es so gebracht. Ich hatte ein Ziel, dass ich für das Hilfswerk etwas tun kann und meine Bitte ist es, dass man mich das tun lässt.

Ich habe eine liebe kleine Familie, eine liebevolle Frau, die maximal verständnisvoll ist und mich in allem unterstützt. Meine Tochter Erzsike wird jetzt zwei Jahre alt, mein Sohn Pali ist jetzt siebeneinhalb Monate alt. Im Dezember erwarten wir unser drittes Kind. Ich wohne hier nicht weit von Zugliget, in der Tárogató út in einer schönen Wohnung, die ich eigenhändig noch zu meiner Studentenzeit gebaut habe. Wir waren vier Geschwister, so dass uns die Eltern nicht unterstützen konnten. Die gesamte Unterstützung bestand darin, dass ich keine Regiekosten zahlen musste und zu Hause immer zu essen bekam. Alles was darüber hinaus ging, Bekleidung, Reisen, Unterhaltung, egal was, dafür musste ich die finanziellen Möglichkeiten selbst hervorbringen. Seit meiner Zeit als Gymnasiast habe ich immer gearbeitet. Als Student habe ich ein privates Unternehmen gegründet: ich war Gartenbauer, damit konnte man richtig gut verdienen. Ich konnte mir einen sehr guten Kundenkreis aufbauen. Oben auf dem Szabadság- Berg habe ich unter anderem mit meinen Freunden auch den Park des westdeutschen Konsulates angelegt, noch vor gut einigen Jahren. Mit traurigem Herzen habe ich gesehen, dass die ostdeutsche Invasion auch den kaputtgemacht hat. Aus diesen Gartenbauarbeiten konnte ich diese Wohnung aufbauen und alles, was ich zum Leben benötigte, habe ich durch diese Arbeit erworben.

Das sich für mich das Leben verändert hat, das ist ganz eindeutig. Wenn in den früheren Jahren Wind aufkam, bin ich zum Balaton, zum Velence-See oder zu sonstigen Orten gefahren, um zu surfen. Mein Sommer bestand mindestens zu einem Monat aus dem Balaton. In diesem Jahr habe ich so insgesamt zwei Tage dort verbracht. Früher war ich mindestens dreißig Tage zum Schifahren, in diesem Jahr keinen einzigen Tag. Also seit ich mich seit Januar diesen Jahres tiefer in die Arbeit des Malteser Hilfswerkes vertieft habe, habe ich nicht wirklich Urlaub.

Wenn ich diesen Weg gewählt habe, dann muss ich meine Hobbys aufgeben, weil ich ganz einfach keine Zeit mehr dafür habe. Ich weiß nicht, wie lange man das mit einer solchen Intensität durchhalten kann, sicher nicht unendlich lange. Denn irgendwie belastet das auch die Familie und auch mich selbst. Deshalb muss daran etwas geändert werden. Ich bin mir auch darüber im Klaren, dass jetzt zu Beginn jede Minute, jeder Augenblick wahnsinnig wichtig ist, sie müssen gut genutzt und im Interesse der Sache maximal getan werden.

Ildi, Dr. KÖNYVES-TÓTH Ildikó – meine Frau, ist auch Partner in der karitativen Tätigkeit. Es gibt da eine Familie, bei der sich im vergangenen eine recht traurige Situation gestaltete, weil die Mama schwer krebskrank daniederlag, und sie wussten alle, dass sie sterben werde. Hier musste hingegangen werden, um zu helfen, und Ildi und eine andere junge Frau, REISCHL Eszter, haben das übernommen. An den Mittwochtagen morgens sind sie hingegangen und haben bis zum Abend im Haushalt alles erledigt. Das alles haben sie über einen langen Zeitraum hin getan, solange bis Tante Márta verstarb. Später hat der Gemeinderat eine Frau geschickt, die dort gearbeitet hat und den Haushalt in Ordnung hielt. Das Interessante dabei bestand darin, dass diese sehr junge Frau rein zufällig dorthin gekommen war, und seitdem hat Tamás sie geheiratet und die Familie lebt erneut in Ausgeglichenheit: die Kinder (alle acht) haben sie maximal akzeptiert. Jetzt braucht keiner mehr zum Helfen dort hin zu gehen. Ildi hilft auch dabei, dass wenn CSEPREGI Laci hier in der Tárogató út ist, bringt sie im Essen, geht hin und umsorgt ihn. Häufig macht sie auch das was eigentlich ich hätte machen müssen.

Die Story der Obdachlosen hätte ich beinahe vergessen. Vater Imre hat sich schon länger mit dem Gedanken beschäftigt, für diese irgendwo eine Übernachtungsstätte zu beschaffen, eventuell mit einem Frühstück oder einem Abendessen, also einer Mahlzeit am Tag. Er war auch schon mehrfach beim Gemeinderat, damit sie ihm ein Gebäude in der Nähe geben, aber es hat leider nicht geklappt, ein solches zu bekommen. Im Januar, als die große Hilfsaktion für Rumänien war, kamen auch ein paar Obdachlose zu uns nach Zugliget, die um dies und jenes baten. Mehreren haben wir gestattet, dass sie bei uns baden. Der eine und andere war auch ziemlich normal. Wir haben sie immer mit Hilfsgütern versorgt.

Eines Tages kam eine Gruppe, die um sehr vieles baten. Sie sagten, dass sie oben auf dem János- Berg wohnen, und unter ihnen befinden sich auch zwei Schwangere. Da habe ich entschieden, dass ich mir das mal ansehe und wenn es stimmt, dann werde ich ihnen helfen. Ich bin auch in den Wald hoch zu ihnen gegangen, und mich empfing ein bestürzender Anblick. Zwischen Plastikfolie, bei minus zehn Grad, wohnten dort Menschen, ich glaube so acht oder neun. Ich ging dann zu Vater Imre, damit er auch dort hin geht und sich das ansieht, den diesen Menschen muss auf irgendeine Weise geholfen werden. Diese Leute sind deshalb dorthin gegangen, weil die Situation auf dem Süd-Bahnhof nicht mehr tragbar war. Sie wurden andauernd geschlagen, unter Titel Desinfektion wurden die Menschen mit Kalk begossen und so weiter. Vater Imre kam auch mit hinauf und auch er empfand es als bestürzend. Wir haben das Fernsehen dahin bestellt und es wurde mit einem dort lebenden jungen Mann, der sehr normal war, ein Interview gemacht. Er erzählte, weshalb er hier her gelangte. Auch Vater Imre äußerte sich, dass wir uns mit dieser Frage beschäftigen möchten. Kárpáti, der damalige Kriegsminister, rief Vater Imre an, dass hier eine Lager-Möglichkeit sei, draußen in Törökbálint, bitte, machen wir was draus. So ging es dann los.

Ich hatte sehr, sehr viele schreckliche Eindrücke im Zusammenhang mit all dem. Einmal hat Nagy Bandó angerufen, dass wir helfen kommen sollen, im Krankenwagen müssen Menschen vom Süd-Bahnhof ins Krankenhaus transportiert werden, weil zwei schon gestorben sind. Wir sind mit dem großen Katastrophen-Auto hingefahren und haben die Menschen hin und her getragen, wir haben ihnen geholfen.

Auch bei der Beschaffung der Personenidentität halfen wir, brachten sie überall hin. Törökbálint hat sich dann zu einem Rehabilitationsheim herausgewachsen. Auch seitdem kommen regelmäßig Obdachlose, und immer kommen auch ein-zwei Elende, die aus irgendeinem Grund nicht hinein mögen. Wir versuchen zu helfen, so gut es möglich ist. Sicher hauen uns einige auch übers Ohr, das ist eben eine solche Sache, lieber sollen laut meiner Theorie lieber hundert solche auch etwas bekommen, die es nicht verdient haben, als einer, der es verdient hätte, es nicht bekommt!

WESHALB SOLLTE EIN LUFTBALLON IMMER WEITER AUFGEBLASEN WERDEN?

Érdemes egymást megszólítanunk

Gábor Bethlenfalvy: Hídverő Üzleti Magazin
04. September 2009.

Ein richtiges Verhältnis zu den materiellen Gütern, eine langfristige saubere Geschäftstätigkeit, ein korrektes Verhalten gegenüber den Arbeitnehmern können auch in Krisenzeiträumen zur Kräftigung eines Unternehmens beitragen, behauptet SCHUMICKY András, Teilinhaber der SCHps Kft. Laut des auch als einer der Leiter des ÉrMe Netzes bekannten Geschäftsmanns gibt es auf dem Gebiet des Zusammenhaltes der christlichen Unternehmer noch zu tun und nachzudenken.

Es ist nicht selten, dass man eine Erscheinung aus der Nähe betrachtet anders sieht als aus der Entfernung. Die Makroökonomen sprechen von einer schwerwiegenden Krise, aber welche Zeichen der Krise siehst Du, als Unternehmer, in Deiner engeren Umgebung?

Es ist außer Zweifel, dass nicht jedermann in gleicher Form von der Krise betroffen ist. Ich kenne solche, die nahezu keinerlei Veränderungen spüren, in ihren Geschäften besteht die Kontinuität. Wenn ich sehe, dass die Parkplätze vor den großen Hypermarkten, Einkaufszentren am Stadtrand voll mit parkenden Autos sind, dann verstärkt sich wieder das Gefühl in mir, dass die Krise dann doch nicht so schlimm sein kann. Gesamt gesehen denke ich trotzdem, dass es die Krise gibt, und das spüre ich auch in meiner engeren Umgebung. Ich sehe, dass in Páty der Suzuki-Händler zugemacht hat, weil er in mehr als einem halben Jahr kein einziges Auto verkaufen konnte. Ich erfahre es, dass wenn ich mein Auto zum Service bringe und es sich herausstellt, dass ein Ersatzteil im Wert von 20 Tausend Forint ausgetauscht werden muss, ich vom Automechaniker angerufen werde, ob er das dann machen soll. Es ist offensichtlich, dass es schon öfter vorkommt, dass die Kunden nicht so viel für eine Reparatur aufwenden können. Ich weiß, dass diese Wohnung in Páty, die im letzten Jahr für 28 Millionen Forint zum Kauf angeboten wurde, heute ohne Handeln auch für 23 Millionen Forint zu kaufen ist. Auch in unserem eigenen Unternehmen sehe ich in der banktechnische Mittel vertreibenden SCHps Kft, dass einige unserer Auftraggeber mit einem früher nicht erfahrenen Preishandel begonnen haben und mit Verspätung zahlen. Zum Beispiel haben wir jetzt, im Mai, den Gegenwert für eine bedeutende Rechnung vom Februar erhalten, was auch bei uns zu Cashflow Problemen geführt hat.

Mehrere erwähnen auch das, dass diese Krise nicht nur wirtschaftlicher sondern auch moralischer Natur ist. Stimmst Du dem zu?

Dem stimme ich vollkommen zu. Vielleicht deshalb, weil ich kein Ökonom bin, mit gutem alltäglichen Gedankengang konnte ich niemals verstehen: warum muss in einer Firma immer, in jedem Jahr mehr erzeugt werden als im vorangegangenen Jahr? Weshalb muss der Luftballon immer weiter aufgeblasen werden? So ist es auch nicht verwunderlich, wenn er früher oder später platzt… Die Sache wird dann echt schwierig, wenn auch die Leute selbst daran glauben, dass sie jedes Jahr ein bisschen besser leben müssen, und sie im Vergleich zu ihren Möglichkeiten ein immer höheres Lebensniveau anstreben. Warum muss es als Tragödie erlebt werden, wenn man ab und an das Geldausgeben etwas zurücknimmt und auf ein früheres Niveau zurückkehrt?

Du denkst also, dass so jemand die schweren Zeiten überleben wird?

Ja, und das trifft für Privatpersonen ebenso zu wie für Firmen. Der Geschäftserfolg bzw. die damit in Verbindung stehende Zufriedenheit hängt von zwei Sachen ab: einerseits davon, wie viel wir verdienen, andererseits davon, wie viel wir ausgeben. Wir sind geneigt zu glauben, dass wir bestrebt sein müssen, je mehr wir verdienen desto mehr können wir ausgeben. Aber wir haben auch Reserven in unseren Ausgaben. Ich meine, dass wir Christen, Geschäftsleute ein Beispiel sein und eine Strategie ausarbeiten müssen, wie wir unseren Konsum so senken können, dass unser Leben nicht schlechter, nicht wertloser wird. Nehmen wir ein Beispiel: Ich habe schon vor zehn Jahren aufgegeben, nach Österreich zum Skifahren mit der Familie zu fahren. Hier geht es nicht um die Frage, ob wir uns das leisten können, sondern ob das moralisch akzeptabel ist, dass ich mit einer achtköpfigen Familie in eine Woche nahezu eine Million Forint ausgebe? Wir fahren jetzt in die Karpaten-Ukraine zum Skifahren, für ungefähr ein Zehntel der oben erwähnten Summe. Und um ein Firmenbeispiel zu erwähnen: bei der SCHps Kft. verschieben wir jetzt den Tausch der Firmenautos in Neue bzw. wechseln wir auf Bescheidenere. Das trifft selbstverständlich auch auf den Geschäftsführer zu. Sehen wir doch ein, dass darin keinerlei Tragik besteht und dadurch das Funktionieren des Unternehmens in keiner Weise behindert wird. Deshalb sagte ich, dass wir im Ausgeben Reserven haben. Wir müssen nur unser Verhältnis zu den Gegenständen ändern: wir müssen sie nicht als Ziel sondern als Mittel betrachten. Wir dürfen nicht zulassen, dass wir zu Gefangenen der Gegenstände werden, wir müssen unsere Freiheit beibehalten. Mit einer solchen Einstellung ist es wahrhaft leichter, einen Krisenzeitraum zu überleben.

Die Rücknahme von Kosten ist natürlich auch ein Zwang. Was ist das, was ein Christ oder auch ein wertorientierter Geschäftsmann aktiv auch in Krisenzeiten tun kann?

Kostensparsamkeit ist nicht nur Zwang: es ist sehr wichtig, dass es auch dem Beibehalt der Arbeitnehmer dient. In je niedrigerer Stellung sich ein Mitarbeiter "Robotos" bei einer Firma befindet, desto größer das Problem, was eine Einkommensminderung bei ihm verursacht, d. h., dass sein Problem als das Wichtigste betrachtet werden muss. Um die Firmenleiter und die Eigentümer muss man sich die wenigsten Sorgen machen, da sie wahrscheinlich über Reserven verfügen, und sie können auf mehr verzichten. Deshalb muss mit der Sparsamkeit bei den Leitern und den Eigentümern begonnen werden. Wenn die Arbeitnehmer sehen, dass wir die Probleme nicht zu ihrem Nachteil, sondern mit ihnen gemeinsam, unter Berücksichtigung ihrer Gesichtspunkte versuchen zu lösen, dann werden aus ihnen unsere besten Leute, die auch unter schweren Umständen zur Firma halten. Das schwächt also die Situation des Unternehmens in einer Krisensituation nicht, sondern stärkt es.

Ähnlich wichtig ist der Fakt eines langfristigen ehrenhaften Geschäftsverhaltens: auf einem enger werdenden Markt werden deine Kunden wissen, wer derjenige war, von dem du immer qualitativ gute, zuverlässige Produkte und Dienstleistungen erhalten hast, und wenn du ein solcher bist, werden sie zu dir halten, wenn das möglich ist.

Der dritte wichtige Fakt ergibt sich zum Teil aus den vorangegangenen: wenn du einen guten Kontakt zu deinen Kunden hast, wirst du besser sehen, welche Ansprüche diese haben und kannst leichter auf die neuen Tätigkeitsbereiche reagieren, mit denen du zusätzliche Einnahmen haben kannst. Die SCHps zum Beispiel beschäftigt sich traditionell mit Banknoten-Handhabungsmaschinen, aber jetzt erweitern wir unser Angebot auch um Geldmünzen-Handhabungsmaschinen.

Welche Rolle kann die Vereinigung von ähnlich wertschätzenden, christlichen Geschäftsleuten, Unternehmern in der Überwindung der Krise haben? Wie siehst Du das als einer der Leiter des ÉrMe Netzes?

Theoretisch kann sie eine riesige Rolle spielen, aber wir müssen noch daran arbeiten, damit das tatsächlich funktioniert. Die sich im Netz befindlichen Menschen, Unternehmer müssen sich mehr bewusst machen, was sie für eine Verantwortung haben. Zum einen bedeutet die Dazugehörigkeit zum Netz nicht, dass hier zu einem höheren als dem Marktpreis Dienstleistungen oder Erzeugnisse minderer Qualität verkauft werden können. Zum anderen muss bewusst angestrebt werden, dass wenn ich ein Produkt oder eine Dienstleistung benötige, ich mich dann zuerst unter den Mitgliedern des Netzes umschaue: vielleicht kann ich das ja hier bestellen. Und wegen eines paar tausend Forint Preisvorteils gehört es sich nicht und langfristig lohnt es sich auch nicht, meinen Lieferanten gegen einen "externen" auszutauschen. Darüber hinaus lohnt es sich, sich noch eine Sache bewusst zu machen: soweit es möglich ist, muss man kontinuierlich darüber informiert sein, womit sich meine Partner beschäftigen, und man muss die Möglichkeiten suchen, wie ich sie anderen empfehlen kann, wie ich ihnen zu Geschäftsverbindungen verhelfen kann. Zusammenfassend: in erster Linie dürfen wir nicht das suchen, was wir von ÉrMe bekommen, sondern das, was wir den anderen geben können. Wenn alle so denken, dann wir die Effektivität des Netzes sichtlich anwachsen, und dann können wir auch mehr individuellen Nutzen haben als wir gedacht hätten.

Das Interview erschien ursprünglich auf der Internetseitedes ÉrMe Netzes,   im "Hídverő" Geschäftsmagazin.
Die Familie
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Schönstatter
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Der Ungarische Malteser Hilfsdienst
Der Ungarischer Malteser Ritterorden
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